Aktuelles

Bürgerbeteiligung

 

klingt gut, wird gerne gefordert, ist offiziell in Heidelberg vorhanden. Ist nicht repräsentativ, das liegt in der Natur der Dinge, Bürger engagieren sich dort, wo sie persönlich betroffen sind. Hat keine Entscheidungsfunktion, das ist die Herausforderung, einzuladen mitzureden -und dann? Am Ende entscheidet das gewählte Gremium. Hier liegt die Verantwortung: Abzuwägen, Argumente auszutauschen, auf seinen gesunden Menschenverstand vertrauen.

Kurz vor der Sommerpause hat die grün-rote Mehrheit im Gemeinderat bei zwei Entscheidungen (Bettensteuer durch die „Hintertür“ und Standortvorschläge Windkraftanlagen) bewusst gegen das gestimmt, was engagierte Heidelberger Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld der Sitzung an uns herangetragen haben.

Ich bin froh, dass ich mich in solchen Situationen frei mit Blick auf die Gegebenheiten unserer Stadt und ihrer Bewohner entscheiden kann. Jetzt bin ich gespannt wie es für Heidelberg weitergeht und wünsche uns allen einen guten Start nach der Sommerpause!

 

Simone Schenk

 

Ziegelhausen.

Der Büchsenacker gehört zu den geschichtsträchtigsten Orten des Stadtteils. In grauen Vorzeiten rodeten die Glasbläser das gesamte Waldareal, um Holz für ihre Brennöfen zu erhalten. Die sich im Laufe der Zeit dann entwickelnde Wiesen- und Weidelandschaft hoch über der Abtei Neuburg nutzten später die kurfürstlichen Söldner für ihre Schießübungen. Heute führt östlich des Friedhofs Köpfel ein Fußweg dem Kamm entlang und bietet fast an der höchsten Stelle auf der nordöstlichen Seite fantastische Blicke in das Wald umsäumte Steinbachtal und direkt gegenüber lenkt sich das Auge über das glitzernde Neckarband hinweg in die Weite der Stadt. Und genau an dieser Stelle befindet sich nun eine Bodenstele, die im Mikrokosmos mit Bodenprofilen auf das ganze Universum verweist, was ja ansonsten versteckt unter den Füßen der Menschen liegt.

 

Auf jene Tatsache ging bei der Einweihung dieses neuen Geopunktes Sabine Lahenicht von der Stadt Heidelberg ein. "Jetzt wird der nicht nur im sprichwörtlichen Sinne mit den Füßen getretene Boden wieder ins Bewusstsein gerückt und somit sichtbarer und erlebbarer gemacht", betonte sie. Umfassend ging sie danach auf den Boden als Lebensgrundlage ein, der "dauerhaft gesichert" werden muss. Gerade die Stele vermittelt aus ihrer Sicht jetzt hautnah durch die aufgeschichtete Sichtbarmachung die geologische Vergangenheit und führt direkt in die Gegenwart. Jenen Aspekt stellte Renate Adler-Kuhn vom Regierungspräsidium Karlsruhe ebenfalls deutlich in den Vordergrund und erhoffte sich eine weitere Sensibilität gegenüber dem "Ursprung des Lebens". Begeistert zeigte sich ferner Jutta Weber vom Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald über Möglichkeit, den Boden nun ganz anders wahrzunehmen. Dies sei jetzt der dritte Geopunkt neben dem Haar-lass und dem Heiligenberg.

 

Die Bodenstele weist an dieser Stelle auf zwei für die Heidelberger Region typischen Bodenprofile aus Granit und Bundsandstein hin, die man als Lackprofil hinter Glas genau begutachten kann. Dieses 1,5 Meter hohe zweigeteilte Profil erschließe zehntausend Jahre Erdgeschichte, erklärten später Jörg Schneider und seine Mitarbeiterin Julia Eisele vom Büro regioplus. Die Probe mit Granit und Sandstein stammt übrigens vom Stiftbuckel, der magere und sandige Boden auf Bundsandstein vom Peterstaler Glaskopf. Gerade die verschiedenen Gesteinssorten wirken sich laut Schneider auf die Beschaffenheit der Erde und auf die Lebensräume seiner unterschiedlichen Bodenbewohner aus. Gucklöcher im unteren Bereich der Stele ermöglichen vor allem den Kindern Einblicke in die unterirdische Welt, sei es in die vom Engerling, dem Regenwurm, der Maus oder von Bakterien und Pilzen.

 

Dass diese Örtlichkeit Genialität besitzt, erkannten nicht nur Ernst Baader und Friedrich Kilian vom Landschafts- und Forstamt, sondern auch Stadtteilvereinsvorsitzender Raimund Beisel und der schon lange verstorbene Altstadt Theo Bickel. Auf dessen Initiative gehen nämlich die mittlerweile restaurierten und frisch verankerten Wendebänke zurück, die mit ausgeklügelter Wendetechnik die Stellung der Lehne verrückt und damit immer neue Perspektiven liefert. Die später dazu gepflanzte Linde, muss, so Kilian, versetzt werden, damit die Stele als schattenfreier Messpunkt erhalten bleibt.

 

Eingebunden war die Veranstaltung in ein Tagesprogramm auf dem Gelände des Klosterhofs. Dort boten der Geo-Naturpark Infostände und für Kinder Malen mit Erdfarbe. Zusätzlich gab es eine Bodenschutzausstellung und Bodenuntersuchungen durch die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz. Nicht zuletzt ließ sich dort auch auf dem bäuerlichen Klosterhof brunchen.

 

 

Von Thomas Seiler

 

 

Einweihung der Erlenweghalle der TSG Rohrbach

Am 27. Juli 2016 war es soweit
: das " Kinder-, Jugend-  und Seniorensportzentrum" der TSG Rohrbach am Erlenweg
 im Hasenleiser wurde eingeweiht. Nach langjähriger Planung und Umplanung konnte das 7, 3 Millionenprojekt den kleinen und großen Sportlern übergeben werden. Einzelheiten können Sie dem Internet übergeben. Die Freien Wähler ließen sich von Beginn an für das Projekt begeistern.  Hier soll die allgemeine Bwewegungsfreude ermöglicht und gefördert werden. Nach den Ansprachen (OB Würzner, Peter Bresinski, GGH, Thomas Müller,Erster Vorsitzender des Vereins,Thomas Gierl, Architekt), ging es dann auch in verschiedenen kleineren Räumen zur Sache. Die Gymnastikhalle wurde besonders hervorgehoben. Hier ergab sich die gute Gelegenheit, den Vater des Projektes, Siegfried Michel, zu danken und zu ehren. Die Halle am Ende des Ganges bekam seinen Namen. Er hat wie ein Löwe für seine Idee gekämpft und immer an das Gelingen geglaubt. Es gelang, die Stadt und verschiedene Sportinstitutionen zur Mitfinanzierung zu gewinnen. Die übergeordnete Bauleitung übernahm die GGH. Prominenz aus Stadtpolitik und Sportverbänden nahmen teil wie auch zahlreiche zukünftige Mitbenutzer. Nun darf man gespannt sein, ob auch der Bau planmäßig funktionieren wird. Die fensterlosen Räume des Passivbaus hängen an der gut funktionierenden Klimaanlage...Nicht vergessen sollte man die neue Gaststätte, der Pächter präsentierte sich beim Eröffnungsimbiß appetitanregend!
Heidelberg hat eine neue herausragende Sportstätte. In den vergangenen Jahren ist hier viel geschehen. Nun darf man gespannt sein auf die Planung der Großsportanlage.

Ursula Lorenz

Schulpartnerschaft mit Georgiern

 

 

 

Seit Jahren gibt es regelmäßig einen Schüleraustausch mit einer Oberschule aus Kutahissi in Georgien und der Elisabeth- von- Thaddenschule in Wieblingen. Wir beherbergen regelmäßig eine Englisch-Deutsch Dozentin, häufig mit einer weiteren Kontaktperson.

 

Warum spreche ich darüber? Gerade in unserer Zeit mit vielen Kontaktproblemen und Berührungsängsten mit Menschen aus fremden Regionen ist dieser regelmäßige Besuch ein kleiner Baustein zur Völkerverständigung. Georgien hat viele wirtschaftliche Probleme und immer wieder auch Sorgen, das Verhältnis zur Sowietunion betreffend. Da können unsere wohlbehütenden Kinder die Realität der Nähe zu Putins Reich hautnah erleben. Sie haben die Chance, in diese doch sehr andere Welt zu schauen und machen andererseits freundschaftliche Kontakte. Der Abschluß in diesem Jahr war das Sommerfest der Thaddenschule bei gutem Wetter in dem herrlichen Park. Die Schüler hatten eine Woche lang Themen bearbeitet und zeigten ihre interessanten Ergebnisse. Uns hat besonders berührt, dass sie die georgische Fahne selber hergestellt hatten (im Bild mit "Nugescha"). Eine andere Gruppe hatte sich mit der Teilung Deutschlands und der Mauer beschäftigt, an einem Tisch saßen zum Verwechseln ähnliche Grenzpolizisten. Es ist gut, dass auch 21 Jahre nach dem Mauerfall die Zeit der Teilung Deutschlands nicht vergessen ist. Für die Jugendlichen ist das naturgemäß graue Historie. Kurz:

 

dieser Austausch ist gerade heute mit wachsenderm Mißtrauen gegen Fremde besonders  sinnvoll. Der Leitung der Thaddenschule, Herrn Dr.

 

Heinz-Martin Döpp, gilt ein großes Dankeschön. Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch.

 

 

 

 

 

Ursula Lorenz

 

Kunstrasenplatz in Schlierbach


Nach intensiven Planungen der Ziegelhäuser und Schlierbacher Sportvereine wurde vor kurzer Zeit das alte Tennenspielfeld in einen modernen Kunstrasenplatz umgewandelt. Bauträger ist die DJK/ FC Ziegelhausen. Ihr gelang es innerhalb von vier Monaten Bauzeit den Platz herstellen zu lassen. Viele Mitglieder der Sportvereine packten dabei auch ehrenamtlich kräftig mit an.
Zurzeit läuft in beiden Stadtteilen eine große Spendenaktion. Neben der Förderung der Sportanlage durch die Stadt Heidelberg in Höhe von 500.000 Euro, zu der auch ein Leichtathletikbereich mit Weitsprung-, Hochsprung- und Kugelstoßanlage gehört, müssen die Beteiligten einen Eigenanteil von über 50.000 Euro aufbringen. Viele Spender darunter die beiden Stadtteilvereine von Ziegelhausen und Peterstal und von Schlierbach sind gerade dabei das fehlende Geld auf zu bringen.
Die Anlage wird auch dem Schulsport zur Verfügung stehen. Mein herzlicher Dank gilt allen aktiven Helfern bei der Neugestaltung und allen Spenderinnen und Spendern, die zur Realisierung der Sportanlage beitragen.
Raimund Beisel
Stadtrat FWV

Sommerfest im Heilpädagogischen Hort im Mörgelgewann

Am 15.7.2016 fand bei herrlichem Sommerwetter das Sommerfest im Heilpädagogischen Hort im Mörgelgewann statt. MdB Lothar Binding und Altstadträtin Ursula Lorenz (FWV) waren als einzige Vertreter der Politik der Einladung gefolgt...
Hier werden auf 36 Plätzen von der Caritas Kinder aus Kirchheim und der näheren Umgebung nach der Schule liebevoll für einen geringen finanziellen Beitrag betreut. Es gibt ein warmes Mittagessen, Spielgruppen und Hilfe bei den Schulaufgaben. Nahezu alle Kinder kommen aus Problemfamilien, die meisten haben einen Migrationshintergrund.Das alles war an diesem sonnigen Nachmittag vergessen. Die  Kinder waren fröhlich, kreativ mit ihren Betreuern und zeigten diszipliniert beachtenswerte Fähigkeiten bei kleinen Theaterproben und mit gutem Niveau bei sportlichen Übungen. Ich habe diese Veranstaltung viele Jahre besucht und bin immer wieder beeindruckt von den liebevollen Betreuern. Wir stellten fest, die Kinder werden immer offener und selbstbewußter und spielten auch ihre kleinen Rollen mit großer Freude und ohne Schüchternheit. Hier kann man gelungene Integration  bewundern. Allen Beteiligten, die tagelang geprobt und gebastelt haben, gilt ein großes Dankeschön!! Zum Gelingen trug besonders ein großartiger Zauberer bei, der die Kinder gut eingebunden hat. in der Pause stürmte dann alles zum Bufee mit Würstchen und Kuchen. Es war ein gelungenes Fest.

Ursula Lorenz
Altstadträtin

Premiere für die Ziegelhäuser“ Bleelumbekerwe“

 

Sehr stolz bin ich als Vorsitzender des Stadtteilvereins Ziegelhausen und Peterstal auf die teilnehmenden Kerwevereine, die trotz eines Unwetters, mit ihren zahlreichen fleißigen Helferinnen und Helfern auf dem „ Kucheblech“, dem ehemaligen Dorfsportplatz, nicht nur an 2 heißen Tagen die Kerwe ausrichteten, sondern auch durch ein gelungenes und wohl durchdachtes Konzept, zu einem großen Erfolg werden ließen.

Das Kirchweihrecht gibt es für Ziegelhausen laut dem Schriesheimer Centh Buch seit 1682. Seit 1977 feierte man eine Straßenkerwe. Durch den Wegfall vieler Höfe, aber auch durch die sehr hohen Gemakosten, musste man doch für den beschallten Raum, vom Anfang bis Ende der Kerwemaile, ob Musik gespielt wurde oder nicht, bezahlen, war man angehalten, eine neue Lösung zu finden.

Immense Besucherzahlen bestätigten das Konzept des Stadtteilvereins und der teilnehmenden Vereine.

Ein herzlicher Dank, an alle Vereine die mitgemacht haben .Besonderer Dank auch an die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr und des DRK , sowie der Polizei, die für unsere Sicherheit sorgten.

Raimund Beisel

Stadtrat FWV

Fassanstich Neckarfest in Wieblingen

 

 

 

Liebe Wieblingener und liebe Wieblingener Kinder,

 Wisst Ihr eigentlich, wer das hier alles organisiert und aufgebaut hat, die schönen Zelte, die Bühne, die Hüpfburg?

 

Und wer dafür sorgt, dass ihr heute hier zu essen und zu trinken bekommt und dabei noch schöne Musik hören könnt?

Das war der Stadtteilverein! Zusammen mit den anderen Vereinen, die ihr rundherum auf dem Kerweplatz sehen könnt: die Schützengesellschaft, der TSV Wieblingen mit den Hand- und Fußballern, wo ihr vielleicht selbst Sport macht und schließlich der Gesangverein Eintracht Liederkranz.

Und es gibt noch viel mehr! Flohmarkt und Kasperletheater, die Tanzaufführngen, bei Aids und Kinder e.V. könnt ihr das Glücksrad und beim Apothekenstand Pillen drehen... Alles das zeigt ein tolles Angebot in unserem Stadtteil.

Diese Erlebnisse und Begegnungen tragen später dazu bei, dass ihr schöne Erinnernungen an Eure Kindertage haben werdet, vom Feiern auf dem Wieblinger Neckarfest!

 

Es ist mir eine große Ehre, heute die Grüße der Stadt überbringen zu dürfen. Unser Oberbrürgermeister ist verhindert, weil eines seiner Kinder heiratet, und das ließ sich nicht verschieben... Wir sind alle sehr froh, über die zahlreichen Angebote in unseren Heidelberger Stadtteilen, denn hier findet das Leben der Menschen statt, hier sind sie zu Hause.

 

Liebe Ehrenamtliche, vielen Dank für Ihren Einsatz, es ist eine Ehre und ein Geschenk für uns alle, dass sie dieses wichtige Amt in unserer Gesellschaft übernehmen.

 Simone Schenk

 

Bild: www.heidelberg.de
Bild: www.heidelberg.de

 

Konferenzzentrum in der Bahnstadt

Nach vielen Jahren ist nun ein guter Standort für das Heidelberger Konferenzzentrum gefunden worden ist. Das Verfahren war aufwändig und umfassend und großer Dank gilt allen Beteiligten. Vor allem haben wir mit der Bahnstadt einen Stadtteil, der sich auf ein Konferenzzentrum freut, das finde ich ganz besonders wichtig, und zu dem ein solches in seiner Modernität und Lage auch sehr gut passt. Bei allem was war- wir hätten ja bekanntlich auch die Stadthalle gerne einbezogen- sehen wir nun positiv in die Zukunft. Der innerstädtische Zug ist lange abgefahren. Ich habe schon einige Tagungen besucht, die nicht im Zentrum des Veranstaltungsortes waren. Umso lieber habe ich dann das Quartier in der Innenstadt gebucht und mich auf das Abendprogramm gefreut. Eine Wissenschaftsstadt wie Heidelberg braucht ein attraktives Konferenzzentrum. Eine wichtige und richtige Entscheidung für die Zukunft unserer Stadt, die noch viel mehr zu bieten hat, als ein romantisches Schloss.

 

Simone Schenk
www.fw-hd.de

Weiden gegen Wildschweine

 

Bereits im Juli 2014 startete der Stadtteilverein Ziegelhausen und Peterstal e.V. die Initiative „Erhalt unserer Kulturlandschaft“, um geeignete Schritte gegen die Wildschweinplage, einzuleiten. Noch während der Bürgerveranstaltung richtete die Stadtverwaltung eine Arbeitsgruppe ein, deren Ziel es ist, zu verhindern, dass immer mehr Wildschweine, auf der Suche nach Futter Gärten und Wiesen verwüsten.

Ein weiteres Problem sind die Wildschweinrotten, die auch am helllichten Tag die Hausbesitzer am Waldrand besuchen. Nachdem der Stadtrat finanzielle Mittel zur Verfügung stellte, werden in Einklang mit den Eigentümern Brombeerhecken und Reisighaufen beseitigt, Wiesen gemulcht, Unterstände und Rückzugsgebiete am Waldrand werden beseitigt, so dass sich das Borstenvieh wieder in den angestammten Wald zurückziehen muss.

Nachdem die Wiesen nun wieder hergestellt sind, werden diese durch Schafe, Rinder und Pferde beweidet, Weidegemeinschaften gebildet. Dadurch wird verhindert, dass erneut die Wildschweine zurückkehren können.

Raimund Beisel

Stadtrat FWV

 

 

Lied und Kultur

Was kann einer romantischen Stadt wie Heidelberg besseres passieren, als Liedstadt zu werden? Ein wichtiges besonderes Merkmal für die kulturelle Zukunft, nicht nur des Musikfestivals „Heidelberger Frühling“. Eine großartige Idee des Intendanten und seines Teams, die auf besondere Weise verstehen, Heidelberg zu begeistern. Sehr stolz sind wir Freien Wähler, dass unser Mitglied Gebhard von Salmuth mit „Live Music Now“ beim Festival dabei war. Aber auch eine besondere Chance eröffnet sich durch den neuen Schwerpunkt: Volkslieder werden zu Kunstliedern und Kunstlieder zu Volksliedern. Unzählige Emotionen sind in Liedern verborgen. Wer einmal in einer Gruppe mitgesungen hat, der weiß, welche verbindende und wundervolle Wirkung dies in und zwischen Menschen haben kann. Als Stadträtin werde ich mich dafür einsetzen, dass auch unsere Chöre, Musik- und Gesangvereine einen richtigen Platz im Tempel der Kultur dieser Stadt bekommen. Denn Heidelberg singt nicht nur in der Stadthalle.

 

Simone Schenk
www.fw-hd.de

Ziegelhausen. (ths) Reinhild Ziegler gehört zu den Hochkarätern der Freien Wählervereinigung in Heidelberg. Deshalb lag es auf der Hand, dass der geschäftsführende Vorsitzende der Vereinigung, Stadtrat Raimund Beisel, ihr just zu ihrem jüngsten 76. Geburtstag die goldene Ehrennadel des Landesverbandes überreichte, und dies auch im Beisein von Altstadträtin Ursula Lorenz, ebenfalls Trägerin dieser besonderen Auszeichnung, und des Schriftführers Gebhard von Salmuth. Beisel würdigte in der ehemaligen Fachärztin für Allgemeinmedizin, Sozialmedizin und öffentlichem Gesundheitswesen eine Persönlichkeit, die sich nicht nur für die kommunale Selbstverwaltung und den Landesverband verdient macht.

 

Die frühere Leiterin der Gesundheitsämter Rastatt und Heidelberg und ehemalige Leitende Ministerialrätin im Gesundheitsministerium in Rheinland-Pfalz trat 1993 den Freien Wählern in Heidelberg bei und übernahm bereits ein Jahr später den Vorsitz, den sie vor drei Jahren aus gesundheitlichen Gründen abgab. "Politisch immer ganz offen", betonte Beisel dabei und hob ihren immensen Einsatz insbesondere bei den vielen Wahlkämpfen hervor. Gerade die berufsbedingte soziale Ader lebte die Ziegelhäuserin aus der Sicht des Stadtrats auf kommunaler Ebene aus. Die heutige Ehrenvorsitzende der Freien Wählervereinigung übernahm zusätzlich Verantwortung im örtlichen Stadtteilverein und führte diesen vier Jahre lang bis 2005 und fungierte danach noch zwei Jahre als stellvertretende Vorsitzende. Nach Beisel, der selbst seit Jahren den Vorsitz im Stadtteilverein inne hat, sehr konsequent, dass die Trägerin der Bürgerplakette danach seit 2008 ihr gesamtes Wirken dem Beirat für Menschen mit Behinderung widmete, zumal sie selbst nach einem Autounfall gesundheitlich stark beeinträchtigt ist und sich vielen Operationen bis zum heutigen Tag unterziehen muss.

 

Vor zwei Jahren übernahm sie den Vorsitz in dem Beirat, für sie eine "Herzensangelegenheit den Menschen mit Pflegebedürftigkeit auf vielfältige Art zu helfen", erklärte Beisel. Deshalb wirkt sie als beratende Vertreterin sowohl im Bauausschuss als auch im Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss mit, laut Beisel allesamt "besonders arbeits- und zeitintensive Gemeinderatsausschüsse". Darüber hinaus sitzt Ziegler auch im Entwicklungsbeirat, der sich speziell mit der Entwicklung der ehemaligen US-Liegenschaften befasst, zählt der Stadtrat diese Tätigkeit ebenso zu dem sozialpolitischen Engagement der neuen Ehrennadelträgerin.

Bericht: RNZ

 

Wiederwahl bei der Arge HD, der Dachorganisation aller 15 HD

Stadtteilvereine: 

 

1. Vorstand Herr Jörn Fuchs 

 

2. Vorstand Frau Ilona Appel und Raimund Beisel 

Hotel Heidelberg

 

Stellen Sie sich vor, Sie wollen, wie so viele unserer Landsleute, im Zeichen des weltweiten Terrors Ihren Urlaub in Deutschland verbringen. Vielleicht fällt Ihre Wahl, angelockt von den Filmen „Hotel Heidelberg“, auf unsere schöne Neckarstadt. Falls Sie ein Hotelzimmer gefunden haben, stellen Sie fest, Sie sollen 5% Übernachtungssteuer bezahlen, für die Sie, da Heidelberg kein Kurort ist, keine besondere Gegenleistung erhalten.

 

Was werden Sie dann tun?

 

Der Heidelberger Stadtrat hatte beschlossen mit der IHK und DEHOGA, zu prüfen welche Auswirkungen eine „Bettensteuer“ bringen würde. Ergebnis laut Gutachten: 1,6 Mio. Euro Verwaltungskosten für die Hotels, den diese müssten prüfen, ob jemand Geschäftsreisender ist, der eine Arbeitgeberbescheinigung vorlegen muss und somit kostenfrei ist, oder Tourist, der zahlen muss. Ein Imageschaden für die Stadt droht. Geringerer Umsatz der Hotels, damit verbundenem Gewerbesteuerschwund, Verlust von Arbeitsplätzen und geringere Kaufkraft wären die Folge. Die Freien Wähler lehnen die Bettensteuer deshalb ab.

 

Raimund Beisel

 

Stadtrat FWV

DLRG eröffnet die Saison der Wachstation auf dem Neckar

 

Es war kaum zu glauben: die Sonne schien vom wolkenfreien Himmel an diesem 7. Mai 2016.

 

Die diesjährige Wachsaison am Neckar wurde mit kleinen Ansprachen., dem Hissen der Fahne und einem kleinen Umtrunk eröffnet. Der erste Vorsitzende, Andreas Keller,  FWV Mitglied!, begrüßte und gab eine kurze Bilanz über die geleisteten Wachstunden und Einsätze im vergangenen Jahr. Er konnte eine stolze Bilanz ziehen. Ich nenne nur wenige Beispiele: In Baden-Württemberg Platz 2 an Einsatzzahlen nach Stuttgart!2790 Einsatzstunden, fast 400 Stunden mehr als 2015. 140 Erste Hilfe Leistungen. Die Rettungswache war an über 40 Tagen besetzt.. Fast schon auf die Ableistung der meisten Wachstunden ist wieder Alexander Walter mit 300 Stunden abonniert, gefolgt von Emilia Mielke mit 258 Stunden und Max Schaffert mit 192 Stunden. Diese enorme ehrenamtliche Leistung verdient unseren größten Respekt und Dank! An allen Wochenenden im Sommer bei einer zunehmenden Zahl von Events verzichten diese Menschen im Interesse unserer Sicherheit auf eigene Freizeit

 

Ein schönes Ereignis im Jahr 2015 war endlich der Umzug der DLRG in den neuen Standort in Wieblingen. Wir haben dafür kräftig im Stadtrat plädiert. Auch das wurde ehrenamtlich in der Freizeit gestemmt. So war natürlich auch der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Wieblingen, Herr Karlein, zugegen. Die Bilanz der Fort- und Weiterbildungen war beachtlich. Erfreulich: Es gibt guten Nachwuchs.

 

Die Stadt sollte durch Bürgermeister W. Erichson vertrete werden, dieser kam aber erst später, da er bei dem gleichzeitigen Event der Schiffstaufe des neuen Fahrgastschiffes "Königin Sylvia" nicht fehlen durfte. Ebenso ging es wohl den Stadträten, die in diesem Jahr allein durch Herrn Christoph Rothfuß vertreten waren. Da ist doch dann eine Altstadträtin wieder gut im Einsatz.

 

Am Rande wurde über die immer schlimmer werdenden Zustände auf der Neckarwiese gesprochen. Es wird offenbar getrunken und gedealt auch tagsüber. Jedenfalls trauen sich nicht nur Frauen abends nicht mehr allein in dieses Umfeld. Die allgemeine Rücksichtslosigkeit wächst immer noch. Es handelt sich hier um ein echtes Problem, das nach einer Lösung verlangt. Die Beleuchtung lässt auch zu wünschen übrig.

 

Positiv: die Toiletten unter der Theodor-Heuß-Brücke waren in einwandfreiem Zustand. Den Heidelberger Diensten sei gedankt.

 

Ursula Lorenz

 

25 Jahre Kulturkreis Emmertsgrund

 

Am 7. Mai feierte der Kulturkreis Emmertsgrund seinen 25. Geburtstag Ich konnte die Glückwünsche der Freien Wähler überbringen. Präsenz war mir ein besonderes Anliegen, nachdem Maybritt Illner in ihrer Talkshow ohne saubere Recherche Unglaubliches vom "Sozialen Problemstadtteil Emmertsgrund" verbreitet hatte. Es stimmt, dass hier besonders viele Menschen mit Migrationshintergrund leben. Alle Zahlen belegen, dass die Kriminalität nicht höher als in anderen Stadtteilen ist. Es stimmt aber auch, dass hier große Anstrengungen von der Stadt und den Bewohnern erfolgreich unternommen wurden, um das Stadtbild und das Miteinander ständig zu verbessern. Das alles wurde in zahlreichen Leserbriefen und auch durch Veröffentlichungen des OB viel diskutiert.

 

Jetzt galt es 25 Jahre erfolgreichen Kulturkreis bei herrlichem Frühlingswetter im noch immer neuen Bürgerzentrum zu feiern. Die derzeitige Vorsitzende Frau Dr. Heidrun Mollenkopf begrüßte in kurzen Worten. Das Motto spricht für sich: "Kommunikation, Integration, Identifikation". Frau Dr. Mollenkopf gab einen kurzen Rückblick und hob die sehr gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung hervor. So wurde das Kulturamt durch Herrn Hohenadel vertreten, der zahlreiche gelungene abgeschlossene Projekte benannte.

 

Weitere kurze Grußworte kamen vom Vorsitzenden des Stadtteilvereins Herrn Dr. Hans Hippelein, vom Stadtteilverein Boxberg durch Frau Inge Deutschmannn, von Frau Marion Klein vom TES. Danach folgte der Festvortrag von Herrn Stadtrat Hans Martin Mumm, dem ehemaligen Kulturamtsleiter. Der Vortrag widmete sich den interessanten Entwicklungsgeschichten Heidelberger Stadtteile mit jeweils unterschiedlichen Planungszielen von der Altstadt bis zur Bahnstadt. Wir alle konnten viel lernen. Die Veranstaltung  wurde untermalt von Gitarre Klängen und klang aus mit einem Umtrunk und Häppchen und guten Gesprächen.

Herr Mumm schloss mit den Worten" Kultur kann nicht alles richten, ist aber unverzichtbar".

Der Kulturkreis Emmertsgrund - Boxberg ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal für die Bergstadtteile. Das belegten auch die Dokumentationsphotos der kleinen Ausstellung. Lob und Dank für alle, die diese großartige Arbeit im EHRENAMT für die Bürger dieser Stadtteile leisten. 

 

Übrigens: das Stadtteilblatt "EM-BOX" ist in meinen Augen die beste Stadtteilzeitschrift in Heidelberg. Ich empfehle die Lektüre. Besuchen Sie diese schönen Stadtteile über der Rheinebene mit Blick bis zu den Pfälzer Bergen. Sie werden staunen!

 

Leider hat der OB nicht auf meine Anregung reagiert, Frau Illner mit ihrem Fernsehteam zu einem Rundgang einzuladen. Das wäre Gelegenheit zu einer Imagepflege!

 

Ursula Lorenz

 

Goldene Ehrennadel für 
Frau Dr. Ziegler

Heute hatten wir die große Freude, unserer Ehrenvorsitzenden, Frau Dr. Reinhild Ziegler, im Auftrag des Landesverbandes der Freien Wähler die goldene Ehrennadel mit Urkunde für ihre großen Verdienste für die Stadt Heidelberg zu übergeben. Den Text dazu entnehmen Sie bitte der Anlage. Frau Dr. Ziegler hatte heute Geburtstag, konnte aber wegen starken

Beschwerden nicht für einen öffentlichen Termin zur Verfügung stehen.

Unsere kleine Delegation besuchte sie aus diesem Grund in ihrer Wohnung. Die Freien Wähler Heidelberg gratulieren natürlich sehr herzlich. Wir sind Frau Dr. Ziegler für ihren enormen Einsatz für Heidelberg und uns Freie Wähler zu großem Dank verpflichtet. Anwesend als kleine Delegation: Raimund Beisel, Stadtrat und 2.Vorsitzender, Gebhard von Salmuth, Schriftführer, Dr. Ursula Lorenz, Altstadträtin und ebenfalls Trägerin der goldenen Ehrennadel,  Dr.Dietrich Lorenz, Beirat der Freien Wähler.

Frau Dagmar Welker hat bekannt gute Photos geliefert.

 

 

Kommentar zur Stadthallenentscheidung:

 

Liebe Leser,

nun ist es entschieden. Ich möchte nicht an Dingen endlos herummäkeln, die nicht mehr zu ändern sind.

 

Dennoch: ich bin enttäuscht über die Entscheidung zum Standort Bahnhof.Leider in diesem Punkt (nur in diesem und das ist legitim in einer Demokratie) auch über unsere Stadträte. Bahnhof: stellen Sie sich vor, Sie kommen aus Bosten oder auch nur England oder Dresden zum Kongreß in das vielgelobte Heidelberg.

Kongresse sind straff organisiert, haben doch die Teilnehmer einen großen Zeit- und auch Geldeinsatz zu tätigen. Sie kommen am Bahnhof an, gehen die wenigen Meter in die Bahnstadt, treffen auf ein neues sicher nüchtern-sachliches Gebäude. (Die Träume von Frau Spinnler muß sie erfahrungsgemäß weiterträumen). Nach zwei Tagen haben Sie( wenn es konzentriert abläuft), weder den Neckar, noch das Schloss, noch die romantische Altstadt gesehen und müssen wieder abreisen.

 

Falls Sie früher schon eimal in Heidelberg waren, können Sie davon träumen, wie Sie damals zwar weniger komfortabel getagt haben, dafür aber in den kurzen Pausen einen kleinen Spaziergang am Fluß entlang oder in eines der kleinen Altstadtkaffees gemacht haben. Am besten Sie nehmen den Kämmerer der Stadt mit und lassen sich erklären, warum die Stadt zwei größere Eventgebäude erstellt und unterhält.

 

Auf die Kostenentwicklung beim neuen Zentrum kann man gespannt sein. Die erhofften 60 Millionen € kann man erfahrungsgemäß schon jetzt am Horizont verschwinden sehen. Berühmte Beispiele muß ich nicht nennen. Architektur und Betreiber lassen wenig Spielraum.

 

Nachdem schon der Neckarufertunnel mit den wunderbaren Entwürfen für die Neckaruferpromenade vergeigt wurde und allenfalls Klein-Klein übrig bleibt, bin ich wirklich sehr traurig. Man hat eine Jahrhunderchance locker verspielt. Leider hat Heidelberg selten den Mut zu einem großartigen Projekt.

 

Damit schließe ich meine Kommentare endgültig, aber das mußte noch einmal raus.

 

Ursula Lorenz,

die beide Projekte nahezu 20 Jahre mit Herzblut begleitet hat....

 

Auf Facebook, gab es hiezu einige Kommentare:

Bauen im Bestand...

 

ist ein anspruchsvolles Thema und es stellt eine besondere Herausforderung dar, das Vorhandene mit dem geplanten Vorhaben gelungen zu verbinden. Das Bestehende ist gewohnt und vertraut und das Neue erscheint zunächst nur als störend. Ein guter Kompromiss zwischen Investor und Bürgerschaft ist meiner Meinung nach jetzt in Neuenheim am Marktplatz auf den Weg gebracht worden. Tatsache ist, dass gebaut werden darf. Der Bauherr signalisiert mit seiner Bereitschaft zu einem Fassadenwettbewerb, deutlich sein Interesse, den optischen Eindruck an diesem Platz nicht beeinträchtigen zu wollen und durch den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan Neuenheim-Mitte bestünde auch die Möglichkeit seitens der Gemeinde Einfluss bezüglich dieses und zukünftiger Bauvorhaben zu nehmen. Ob auch eine Erhaltungssatzung notwendig ist, wird sich noch zeigen.

 

Ich bin froh, dass man miteinander ins Gespräch gekommen ist und erwarte gute Ergebnisse. Danke allen konstruktiv Beteiligten.

 

Simone Schenk

Stellungnahme Verlängerung Kneipenöffnungszeiten in der Altstadt

 

Für mich die Fakten: Die Verlängerung der Kneipenöffnungszeiten hat bisher nicht die erwünschte Besserung der nächtlichen Situation in der Altstadt gebracht. Dafür sprechen die Zahlen der Polizei und der Verwaltung, sowie die Stellungnahmen der Bewohner. Man kann natürlich den Wahrheitsgehalt dieser  Aussagen bezweifeln, ich habe dafür keinen Anlass.

 

„Noch mehr Lärm, Dreck, Randale und Straftaten“

 

Wir sprechen bei den Ruhestörern nicht von einer Gruppe Menschen, die friedlich nach dem Besuch einer kulturellen Veranstaltung oder einfach so den Samstag Abend in Stadt ausklingen lassen will oder irgendetwas feiern möchte, die sich in einer normalen Lautstärke miteinander unterhält und durch eine Straße läuft.

Meiner Ansicht nach haben wir es hier mit Mitmenschen zu tun, die einmal „so richtig die Sau raus lassen wollen“ und sich dafür einen öffentlichen Raum suchen. Keiner von uns möchte diese Gruppe vor seiner Haustüre haben.

Statt, dass wir nun ein klares Signal setzen, dass wir in HD für rücksichtsloses Verhalten in der Nacht kein Verständnis haben und daher unsere Lokale um 3 Uhr am Morgen schließen, rufen wir nach mehr Ordnungshütern. Sie werden dann von uns allen dafür bezahlt, etwas mühsam einzufordern, was zumindest nach meinem Verständnis, selbstverständlich sein sollte. 

Ebenso sollte selbstverständlich sein, dass unsere Altstadtwirte keine Veranstaltungen und nach Mitternacht keine Preise anbieten, die zu übermäßigen Alkoholkonsum animieren, erkennbar Betrunkenen nichts mehr ausschenken und das Jugendschutzrecht einhalten. Davon gehe ich aus.

Das Verhalten dieser Rücksichtslosen entsteht m.E. auch nicht, weil gerade kein Bus nach Hause fährt.

Wenn wir jetzt noch Schallschutzfenster für die Anwohner fördern, dann machen wir uns meiner Meinung nach komplett unglaubwürdig. Heißt dass doch übersetzt, ja, es ist zu laut, aber ihr bekommt Hilfe, das eigentlich Unerträgliche zu ertragen.

Wir könnten ja auch noch ein paar Lounge Möbel aufstellen, damit es noch gemütlicher wird, sich in der Altstadt daneben zu benehmen.

 

Dr. Simone Schenk

Stadträtin Freie Wähler

 

Zum Gleichen Thema hat auch Frau Dr. Lorenz einen Leserbrief geschrieben:

 

Salto rückwärts des Stadtrates zum Thema Sperrzeiten

 

Vor einem Jahr wurde wegen der erheblichen Störungen in der Altstadt am  Wochenende vom GR (gegen meine Stimme) PROBEWEISE eine Änderung der Sperrzeiten am Wochenende beschlossen. Das Argument: längere Öffnungszeiten entzerren den Lärm beim Verlassen der Kneipen und auf dem Heimweg, war natürlich völlig illusorisch. Wer zwei Stunden länger dem  Alkohol zuspricht wird naturgemäß eher enthemmter mit allen Folgen. Nach einem Jahr hat sich das wie vorauszusehen bestätigt. Ich verweise auf  die RNZ vom 26.03.2016 mit einer überdeutlichen Bilanz. Dieser Bericht sollte die Vorgabe für eine Entscheidung nach einem Jahr sein- so der  mehrheitliche Beschluß. Diese Erkenntnis wurde vom Rat in den Wind  geschlagen, man hat sogar noch aufgesattelt und eine weitere Probezeit für ZWEI Jahre beschlossen. Und was hat die Partei für soziale  Gerechtigkeit beigetragen? Die SPD fordert mehr Moonlighter zum  Abtransport der Randalierer, dazu Bezuschussung für Lärmschutzfenster in  den betroffenen Straßen, Stellenaufstockung für den komunalen Ordnungsdienst wurden ohnehin gefordert. Das alles natürlich auf Kosten der Steuerzahler, die am Wochenende Ruhe brauchen, um mit ihrer Arbeit

das Steueraufkommen zu sichern. Unsere FWV Stadträtin Simone Schenk war

mit ihrer Ablehnung wieder in der Minderheit. Das Sperrstundengesetz ist leider Landesgesetz und gehört dringend revidiert. Lärm, und besonders nächtlicher, ist einer der Umweltschäden  Nr 1 !

 

Die betroffenen Bürger wurden einfach totgeschwiegen. Ich bin entsetzt,.

 

Ursula Lorenz,

Altstadträtin

 

Stadträtin Simone Schenk (vierte von rechts)
Stadträtin Simone Schenk (vierte von rechts)

Heidelberger Frühjahrsputz 2016

 

Das war eine vergnügliche und sinnvolle Aktion!

 

Am Natur- und Waldputztag haben einige Rohbacher und Kirchheimer Bürger unterstützt vom Forstamt , Amt für Abfallwirtschaft, den HD-Diensten, und begleitet von „Natürlich Heidelberberg“, dem Deutschen Alpenverein und dem Obst, Garten und Weinbauverein Rohrbach den Erlebniswanderweg „Wein und Kultur“ von Unrat gesäubert. Vor allem im Waldstück unterhalb der Bebauung des Emmertsgrundes fanden sich große Sperrmüllgegenstände. Ansonsten: viele Bonbonpapiere, Tempotaschentücher und mancher Hundekotbeutel – ohne Chance auf Verrotten. Das gemütlich Beisammensein am Ende war ein sonniger Abschluss, bei dem man sehr schön miteinander ins Gespräch kommen konnte. Herzlichen Dank an alle Verantwortlichen!

 

Mal eine ganz andere Stadträtinnenaktivität...

 

Simone Schenk

 

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