Aktuelles 2017

Neckargemünderbaustelle im Winter?

 

Immer noch werden die Ziegelhäuser von den Folgen der Baustelle in Neckargemünd geplagt. Ein hohes Verkehrsaufkommen ist die Folge, da der Verkehr aus dem Hinterland nur über Ziegelhausen fahren kann. Aus der RNZ war zu erfahren, dass die Baustelle noch mindestens 4 Wochen länger dauert, sollten alte Straßenbahnschienen gefunden werden, noch länger. Währenddessen staut sich in Ziegelhausen der Verkehr, auch auf der Neckarbrücke. Oftmals verirren sich auch Busse und LKW ins Zentrum, müssen dann rückwärts zurück, da die Ortsdurchfahrt nicht möglich ist. Parallel belastet die Baustelle der

 

L536 Wilhelmsfeld - Altneudorf den Stadtteil. Abhilfe? Keine in Sicht. Die Stadt Neckargemünd lobt sich für den kurzen Verzug und die Regierungspräsidentin meint, da dass RP beide Baustellen verantwortet „in Zukunft sollte man früher miteinander sprechen“. Warum nicht vorher? Freuen wir uns auf den Weihnachtsmarkt im Klosterhof Neuburg den die Pächter wieder liebevoll gestalten und bald eröffnet wird.

 

Ihr Stadtrat der Freien Wähler

 

Raimund Beisel

 

stadtrat.beisel@gmx.de

 

Jahresabschlussübung der Abteilung Ziegelhausen

 

 

Vergangenen Samstag fand die Abschlussübung der Abteilung Ziegelhausen statt. Das diesjährige Thema stand unter dem Motto „Verkehrsunfall - PKW gegen Motorrad, eine Person eingeklemmt“. Für das Szenario wurde unser Hilfeleistungszug, bestehend aus drei Fahrzeugen, um 14 Uhr vor die Bushalle der Firma Mohr Reisen GmbH, Höhe Peterstaler Str. 217 alarmiert. Vor Ort konnte zuerst die Jugendfeuerwehr ihr Können unter Beweis stellen, indem sie den Motorradfahrer mit fachlich sitzenden Griffen unter dem Fahrzeug des Unfallverursachers hervorholten. Im Anschluss zeigte die Einsatzmannschaft in gemischten Trupps mit der Jugendfeuerwehr ihr Können und öffneten die Fahrerseite mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät um den zwischenzeitlich durch einen Kameraden im Innenraum versorgten Fahrer schonend aus dem Fahrzeug retten zu können. Ziel bei dieser Rettung ist es, beide Türen sowie die B-Säule zu entfernen um den Patienten möglichst Achsengerecht, also ohne eine Verwindung der Wirbelsäule, aus dem Fahrersitz heben zu können. Durch die erfolgreiche Rettungsaktion konnten beide Verletzte kurze Zeit nach dem Eintreffen versorgt und an den Rettungsdienst übergeben werden. Damit die Gäste ohne feuerwehrtechnisches Wissen der Übung folgen konnten, wurde die Übung durch den Kameraden Philipp Layer kommentiert.

 

Wir freuten uns bei unserer Abschlussübung die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wilhelmsfeld, unserer Altersmannschaft, die beiden Stadträte Alexander Föhr und Raimund Beisel, den Vorstand des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Heidelberg-Ziegelhausen e.V. Mathias Layer und unseren Stadtbrandmeister Uwe Bender begrüßen zu dürfen.

 

Fotos Welker, Text: Seiler

 

Original Freie Wähler bleiben Vereine und werden keine Partei

 

Für viel Verwirrung sorgte das Wahlergebnis der FWV bei der Bundestagswahl. Wir stellen hierzu fest, dass wir mit der FWV Partei nichts zu tun haben. Im Jahr 2010 fiel der Beschluss, sich nicht an den Landtags-, Bundestags- oder Europawahlen zu beteiligen. Der Landesverband der Freien Wähler hat versucht mit einer Namensschutzklage gegen die Partei wegen der Verwendung des Namens Freie Wähler vorzugehen. Leider ohne Erfolg. 

Wir, die Original Freien Wähler wollen weiterhin als parteiunabhängige kommunale Kraft eine sachbezogene und ideologiefreie Kommunalpolitik machen. Das ist unsere besondere Stärke. Wir lehnen deshalb auch eine Kooperation zwischen den kommunalen Freien Wählern und der Freien Wähler Partei mit ihrer Landesvereinigung ab.

 

Laut dem Landesvorsitzenden hat das Original drei besondere Kennzeichen:

Erstens, wir sind unabhängig und frei von Parteivorgaben.

Zweitens wir haben bekannte Persönlichkeiten, die meistens aus dem Ehrenamt kommen und nicht in einer Partei arbeiten möchten.

Und drittens wir suchen immer die sachlich beste Lösung für die Menschen in der Gemeinde".

 

Ihr Stadtrat der Freien Wähler

Raimund Beisel

stadtrat.beisel@gmx.de

Kinder- und Jugendfeuerwehr in Wieblingen

 

am 21.09. 2017 durfte ich unsere Stadträte bei einem unpolitischen fröhlichen Ereignis vertreten.

Unsere beiden Stadträte waren verhindert, von den übrigen 46 war auch niemand der Einladung gefolgt. Alfred Jakob von der CDU kam wegen Verkehrsbehinderungen leider zu spät.

Anlass war die Etablierung einer Kinderfeuerwehr nun auch in Wieblingen.

 

Es gibt so etwas jetzt in 5 Stadtteilen in Heidelberg. Etwa 40 Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren tummelten sich nagelneu in wunderschönen Feuerwehranzügen gekleidet teilweise auf kleinen Feuerwehrautos sogar mit Blaulicht. In Wieblingen gibt es 13 Kinder bei der Wehr. Von 10 bis 18 Jahren folgt dann die Jugendfeuerwehr, die auch guten Zuspruch hat.

 

Für die Attraktion spricht nun auch in hohem Maße das wunderschöne und funktionell hervorragende neue Gerätehaus. Dieses wird konfliktfrei Wand an Wand mit der DLRG (Der Chef, Herr Keller, war natürlich auch zugegen) genutzt. Ansprachen hielten Herr Oberbürgermeister Prof. Dr. E. Würzner, der Kommandant der Heidelberger Feuerwehr Dr. Belge, im Hintergrund freute sich der Kommandant der Wieblinger freiwilligen Feuerwehr Herr Karlein. Die Uniformen und Autos wurden von einem Heidelberger Spender gestellt, der nicht genannt werden wollte. Dennoch sei ihm an dieser Stelle gedankt! Eine kleine Löschvorstellung der Kinderfeuerwehr Rohrbach zeigt, mit welchem Eifer und Teamgeist die Kinder Schläuche  aus- und später wieder einrollten, Anschlüsse verschraubten und nach dem  Kommando: "Wasser marsch" (leider trocken) bei der Sache waren. Hier wird hervorragende freiwillige Jugendarbeit geleistet. Allen Beteiligten gebührt Lob und Dank! Das Wetter war hervorragend. Ich habe einmal mehr gesehen, wie gut wir- nach heftigen Diskussionen- im Gemeinderat über den Standort entschieden haben. Erbitterte Gegner mit immer neuen Vorschlägen war die Fraktion der Grünen gewesen... Das Ereignis war so begeisternd, dass sogar der SWR mit Film und Kinderinterviews erschienen war!!

 

Dr. Ursula Lorenz, Altstadträtin FWV


William und Kate

 

sorgten für 3 Stunden für Heidelberger Romantik pur in unserer Weltstadt mit Herz. Überall war bei den Tausenden Zaungästen, dem Fanclub der wunderschönen Prinzessin und dem Prinzen, der Witz und Schlagfertigkeit ausstrahlte, zu spüren, wie sehr der Wunsch nach der heilen Welt vorhanden ist. Auch als Stadtrat war ich fasziniert von der Ausstrahlung der britischen Gäste. Vorab musste man eine Sicherheitsüberprüfung überstehen, um überhaupt als Vip dabei sein zu können. Großer Dank an alle Ämter, die zum Gelingen des Events beigetragen haben, stellvertretend für alle, wie den Damen des OB-Referates, HD-Marketing um M. Schiemer, dem Sportamt, dem Landschaftsamt um Dr. Baader für den liebevollen Schmuck des Marktplatzes mit einer „Blumen Union Jack“ Palme , 60m2 Rollrassen etc., unserem OB als Stadtführer. Herzlichen Dank an unsere Polizei und Sicherheitskräfte, die souverän ihren nicht einfachen Job versahen. Am Rande hatte ich Gelegenheit mit unserem MP Kretschmann einige persönliche Worte zu wechseln. Zur oft gestellten Frage: Waren die Kosten für die Herzogs von Cambridge gerechtfertigt? Ja, die Augen der Welt waren auf Heidelberg gerichtet, viele Touristen werden diese Romantik pur erleben wollen, die Investitionen werden tausendfach zurückkommen, und die Kassen klingeln lassen. Zum Vergleich, Düsseldorf zahlte 13 Mio. für den Start der Tour der France.

 

Ihr Stadtrat der Freien Wähler

Raimund Beisel

stadtrat.beisel@gmx.de

Sommerfest in der Fröbelschule in Wieblingen

 

 Am 8. Juli feierte in Wieblingen die Fröbelschule im Rahmen des Festjahres" 1250 Jahre Wieblingen" ein besonders schönes Sommerfest mit  zahlreichen Aktivitäten die das Können der Kinder demonstrierten.(zum Beispiel schreiben mit dem Gänsekiel). Das Motto war "Leben im Mittelalter". Zur Eröffnung gaben Chor und Orchester unter der Leitungder Dirktorin Frau Spelling eine gelungene Kostprobe des  Musikunterrichtes. Die Grundschüler präsentierten ein kleines Orchestermit Geigen, Flöten und sogar Cello.

Dann interessierten natürlich die unterschiedlichsten Aktivitäten und auch Essen und Trinken gab esreichlich. Das Wetter war glänzend. Es war eine wunderbare Stimmungunter Kindern und Erwachsenen. Ein Beispiel, wie unsere Schulentwicklungden Kindern eine fröhliche Schulbildung ermöglicht. Ich freute mich über die bemerkenswerte Beweglichkeit der Kinder an den im Hof installiertenunterschiedlichen Spiel- und Sportgeräten. Eltern sagten mir, dass dieAtmosphäre deutlich entspannter als früher sei, seitdem die oberenKlassen andere Schulen besuchen. Heidelberg verfügt über ein großartiges Schulangebot. Das wird immer wieder deutlich, wenn man an dieBildungsmöglichkeiten unserer Flüchtlingskinder in ihrer Heimat denkt.

 

Wir können dankbar sein.

Ursula Lorenz

 

Prioritäten im Straßenbau in Heidelberg

 

Am 22, Juni erfuhren wir aus der RNZ, dass der Beginn der Großbaustelle am nördlichen Bahnhofsvorplatz um ein Jahr verschoben wird. Wir Freien  Wähler hatten zusammen mit anderen Fraktionen gegen diese Maßnahme gestimmt. Im Hinblick auf die zahlreichen Großprojekte schienns dieser Plan nicht dringend erforderlich. Unser Hauptkritikpunkt: eine Fahrbahn  für den IV fällt weg. Nun zeigt sich, dass die Kostenvorstellungen  offenbar etwas von Wunschdenken geprägt waren. Wie soll man sonst erklären, daß es nur einen Bieter bei der Ausschreibung gab und dass dessen Kostenvoranschlag wohl realistisch 50% über der Vorgabe der  Stadt, nämlich 20,2 Millionen € betrug?... Dagegen steht ein anderes  Straßenerneuerungsprojekt, nämlich die Maaßstraße in Wieblingen zwischen Thaddenplatz und OEG. Die Notwendigkeit der Reparatur wurde schon 2014  festgestellt. 2016 wurden 450 000€ im Rahmen eines Sonderprogrammes  genehmigt. Jetzt wurde der Stadtteil auf 2019 Baubeginn vertröstet. Ich empfehle, die Holperpiste einmal mit dem Fahrrad zu erproben. Gerade in Wieblingen wird sehr viel mit dem Fahrrad gefahren. In der JHV des Stadtteilvereins wurde dieser Schandfleck mit Recht bemängelt. Ich bitte im Namen aller Wieblinger, hier den Zeitplan zu korrigieren wie ursprünglich geplant. Die Stadt sollte nicht Großprojekte ohne Ende angehen und die täglichen Bedürfnisse der Bürger hintenanstellen.

 

Dr. Ursula Lorenz

Altstadträtin FWV

 

Spatenstich für das Alten- und Pflegeheim

 

 

Groß war die Freude in Ziegelhausen als auf dem 3.600 m2 großen Grundstück des ehemaligen Hotels „Schwarzer Adler“, direkt am Neckar, der Spatenstich ausgeführt wurde .Jahrzehntelang war man im Stadtteil auf der Suche nach einem geeigneten Standort. Vieles scheiterte an der bergigen Lage. Nun hatte die Bürgerinitiative für das Altenheim „Pro PiZius“, in der die sich die örtlichen Parteien, Kirchen, Stadtteilverein und viele engagierte Bürger einbrachten, endlichen Ihren großen Tag, denn die Baugenehmigung lag druckfrisch vor .Viel Lob erhielt auch OB Prof. Würzner, hatte dieser doch die Investoren für das Heim gewinnen können. Mit dem ASB steht zudem ein kompetenter Betreiber in den Startlöchern. In der Parkresidenz am Neckar, mitten im Herzen von Ziegelhausen, entstehen im teilweise historischen Gemäuer insgesamt 21 Appartements für betreutes Wohnen und 75 Bewohnerplätze. Jeweils 12 bis 14 Pflegeheimbewohner  bilden eine Wohngruppeneinheit. Luftdurchflutete Wohnbereiche bieten Blick auf den Neckar. Dieser ist, wie auch die zahlreichen Geschäfte und Gastronomiebetriebe fußläufig erreichbar. Zwei Parkanlagen, inklusive eines Demenzgartens laden innerhalb der Parkresidenz zum flanieren ein.

 

Ihr Stadtrat der Freien Wähler 

 

Raimund Beisel

 

stadtrat.beisel@gmx.de

 

Die Freien Wähler Heidelberg gratulieren Ihrer Altstadträtin Dr. Uschi Lorenz recht herzlich zum 80. Geburtstag.

Mit tiefer Trauer nehmen die Freien Wähler Heidelberg Abschied von

 

 

 

Frau Dr. Reinhild Ziegler, geborene   Heidenreich

 

 

 

Frau Dr. Ziegler hatte seit 1994 als 1. Vorsitzende mit enormem persönlichem Einsatz unsere Vereinigung geführt. Sie wurde zum Dank Ehrenvorsitzende. Seit 2008 war sie Mitglied, seit 2015 Vorsitzende im Beirat für Menschen mit Behinderungen. Diese Aufgabe musste sie aus gesundheitlichen Gründen abgeben. Sie blieb aber bis zu ihrem Tod als Vertreterin im Bau- und Stadtentwicklungsausschuß. Sie stand immer konstruktiv im Mittelpunkt unserer Beratungen. Ihr ehrenamtliches Engagement wurde gewürdigt mit der Bürgerplakette der Stadt Heidelberg und der goldenen Ehrennadel des Landesverbandes der Freien Wähler. Zahlreiche schwere orthopädische Operationen hat sie mit enormer Willenskraft überwunden. Jetzt war der Tod stärker.

 

Wir sind sehr dankbar für ihren menschlichen und fachlichen Einsatz für die Freien Wähler und die Bürger der Stadt Heidelberg.

 

Ihren Angehörigen gilt unser tiefes Mitgefühl. Wir alle haben einen besonderen Menschen verloren. Sie hinterlässt eine große Lücke.

 

Stadtrat Raimund Beisel, 2. Vorsitzender der Freien Wähler im Namen des Vorstandes

 

Frau Dr. Simone Schenk, Stadträtin der Freien Wähler

 

Friedensbrücke

 

heißt die Neckargemünder Neckarbrücke, die ab 3. Juli saniert und für den Autoverkehr gesperrt wird. In der letzten Ziegelhäuser Bezirksbeiratssitzung war die Sperrung das Thema. Viele Anwohner befürchten vehemente verkehrliche Einschränkungen im Stadtteil. Von den Vertreten des Verkehrsmanagements wurden Antworten erwartet, aber außer einer Ampel in Ziegelhausen Ost und einer geänderten Ampeltaktung in Schlierbach wurde wenig dazu ausgeführt, wie der Stadtteil und besonders die marode Ziegelhäuserbrücke 10.000 Autos zusätzlich am Tag verkraften soll. Insbesondere die oft geschlossene Schranke am Bahnhof wird für Rückstau sorgen. Warum wurde nicht auf das Regierungspräsidium, als Bauherr in Neckargemünd, eingewirkt die dortige Brücke einspurig zu öffnen? Wie kommen Rettungskräfte nach Ziegelhausen, da auch in der Neuenheimer Landstraße .eine Baustelle mit Ampel besteht? Parallel wird auch noch die Straße von Wilhelmsfeld nach Altneudorf saniert. Wie werden die Auswirkungen auf HD sein? Unsere Fraktion hat zusammen mit den Heidelbergern einen Antrag im Gemeinderat gestellt , um diesen wichtigen Fakten prüfen zu lassen.

 

Ihr Stadtrat der FWV

 

Raimund Beisel

 

stadtrat.beisel@gmx.de

 

Theaterstrasse

 

In großer Sorge bezüglich der aktuellen Planungen zur Verkehrsregelung in der Theaterstraße werde ich mich dafür einsetzen, dass wir während und nach der Bauphase, maximal mögliche Sicherheit für die Kinder vor Ort erhalten.

 

Die bisher getroffenen Maßnahmen zur Verkehrssicherung für die Schulkinder und die Kinder des anliegenden Spielplatzes erachte ich für unzureichend, wenn nicht provisorisch. Nach Bericht der Altstädter ist zudem dauerhaft reger Anliefer- und privater PKW-Verkehr in dieser Straße.

 

In zahlreichen Altstädten werden solche sensiblen Bereiche mit elektronischen Pollern abgesperrt, die nur den erlaubten Nutzern eine Durchfahrt ermöglichen. Wir brauchen solche Lösungen sicherlich nicht generell für die Altstadt, aber die Theaterstraße verdient unsere besondere Aufmerksamkeit und Fürsorge. Als positiven Nebeneffekt einer wirklichen Verkehrsberuhigung würden wir unserem Theater auch endlich einen angemessenen Vorplatz bieten.

 

Ich freue mich, wenn Sie mich auf facebook besuchen: facebook.com/people/Simone-Schenk oder mir auf Twitter folgen: @schenk_simone

 

Bild Google Maps

 

Presseerklärung der Fraktionsgemeinschaft der Freien Wähler/ FDP zum Thema

 

Schulmodernisierungen in Heidelberg

 

Fraktionsgemeinschaft der Freien Wähler/FDP spricht sich für die zügige Sanierung des Hölderlin-Gymnasiums aus.

 

Heidelberg, den 07.05.2017

 

An den Heidelberger Schulen – wie dem Gymnasium in der Altstadt – besteht großer Sanierungsstau, der dringend zeitnah angegangen werden muss. Insofern ist der Gedanke natürlich grundsätzlich gut, die Sanierungsprojekte zu parallelisieren und sowohl das Gebäudemanagement der Stadt Heidelberg als auch die Bau- und Servicegesellschaft (BSG) als Tochtergesellschaft der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GGH einzubinden. „Allerdings gehört das Projekt unter die Regie unseres Baubürgermeisters Jürgen Odszuck und ist dort auch in sehr guten Händen“, sagt Dr. Simone Schenk von den Freien Wählern: „Ich habe daher kein Verständnis für den zusätzlichen Antrag von SPD und GAL. Der Baubürgermeister hat in den ersten Monaten seiner Amtszeit sehr deutlich seine Kompetenz und Entschlossenheit in den anstehenden Projekten gezeigt und ist in diesen Fragen ein absoluter Fachmann.“

 

Die Fraktionsgemeinschaft der Freien Wähler/FDP befürchtet, dass bei der anstehenden Sanierung des Hölderlin-Gymnasiums eine etwaige Einbindung der BSG zu weiteren Verzögerungen führe. Zudem verfügt die BSG nach eigener Aussage aktuell nicht über ausreichende Kapazitäten. Die Stadtverwaltung hatte zugesagt, die Schule ab Beginn der Sommerferien zu sanieren. Auf Wunsch des Hölderlin-Gymnasiums wird das Sanierungsvorhaben um ein Jahr verschoben, weil die Standortfrage für die Container und einen etwaigen Schulhofersatz bisher nicht endgültig geklärt werden konnte. „Die Schülerinnen und Schüler müssen nun ohnehin schon ein Jahr länger auf die überfällige Sanierung warten. Offene Fragen sollten zügig geklärt und weitere Verzögerungen unbedingt vermieden werden“, sagt Dr. Simone Schenk.

 

Wächter für uns am Neckar

 

Am 06.05. 2017  fand die traditionelle Saisoneröffnung der  Wachstation der DLRG am Neckar neben dem wunderbaren Wasserspielplatz statt.

 

Es ist mir immer ein Bedürnis, bei dieser Gelegenheit den aktiven Mitgliedern meine große Hochachtung für ihren Einsatz zu zeigen. In einer Zeit, in der immer mehr Menschen sich nicht einbringen in das Allgemeinwohl, ist es besonders großartig, wenn Wochenende auf Wochenende EHRENAMTLICH Mitglieder (das Wort Mitgliederinnen existiert zum Glück noch nicht) ihre Freizeit am Samstag und Sonntag für uns alle opfern. Die RNZ berichtete bereits. Alle Jahre wieder wurde der Stellvertretende Vorsitzende und Einsatzleiter Alexander Walter mit der Höchstzahl an 318 (!) Einsatzstunden vom ersten Vorsitzenden Andreas Keller mit dem "Wanderpokal" verdient geehrt. Bei ausnahmsweise gutem Wetter zeigte sich die Neckarwiese von ihrer allerschönsten Seite. Neben den vielen Kindern am und im Wasserspielplatz waren die zahlreichen Volleyballplätze fröhlich bespielt. Die Stadt zeigte sich im grünen Kleid, auf dem Fluß war reges Treiben. Wir alle schulden den Männern und Frauen, die hier regelmäßig für uns wachen und leider auch für Ordnung sorgen müssen, (s. Berichte über Abifeiern) großen Rspekt und Dank. Übrigens: wir  Freien Wähler haben uns seinerzeit unermüdlich für den neuen Standort des Geräte- und Schulungsgebäudes am Ende der Mannheimer Straße eingesetzt. Hier können jetzt Jugendliche in ansprechenden Räumen ausgebildet werden. Es gibt bereits eine Gruppe von 20 Kindern, die regelmäßig geschult werden. Der Neubau war eine sehr gute Investition in die Zukunft.

 

Ursula Lorenz, Altstadträtin FWV

 

 

 

Der Tag der offenen Türen rundet das Wochenende der Rettungsdienste in Wieblingen ab. Tolle Ausrüstung zu sehen und warmes Essen sowie über 60 Kuchen und Torten bei Live Musik... Super!

 

Bürgersprechstunde mit dem Stadtrat der FWV Raimund Beisel

 

 

Montag, den 10. April 2017, von 17 bis 18 Uhr in der Heimatstube im alten Rathaus, Kleingemünderstraße 18, 69118 Heidelberg

 

Raimund Beisel
2. Vorsitzender und Stadtrat
Freie Wähler Heidelberg


 

 

 

Raimund Beisel
2. Vorsitzender und Stadtrat
Freie Wähler Heidelberg

Peterstalerstr. 34
69118 Heidelberg-Ziegelhausen
Tel.: 0179-9099116

Raimund.Beisel@stadtteilverein.de
http://www.fw-hd.de/

 

 

Polizeistrukturreform

 

 

Aufgrund neuer Zahlen der Kriminalitätsstatistik, in denen Heidelberg den größten Zuwachs an Straftaten hat, und dem Evaluationsbericht zur Polizeistrukturreform in Baden-Württemberg, in der Heidelberg überhaupt nicht erwähnt wird, wollte OB Prof. Würzner in der letzten Gemeinderatssitzung mit einer Resolution ein politisches Signal nach Stuttgart senden. Tenor: Heidelberg braucht ein Polizeipräsidium, um der geänderten Sicherheitslage Rechnung zu tragen. Da es nicht viele Chancen für eine Korrektur zur Polizeireform gibt, muss HD jetzt handeln. Wie so oft wurde aber erst einmal Bedenken ins Feld geführt, debattiert, da es vielen zu schnell ginge und zum Schluss einigte man sich auf ein Meinungsbild das Land solle die Polizeikräfte in der Region deutlich erhöhen, das könne durch ein eigenes Präsidium oder durch strukturelle Maßnahmen, erreicht werden. Hintergrund ist, dass die Polizeistrukturreform von der alten grün-roten Landesregierung umgesetzt wurde, und die Grünen ihre Landespolitik verteidigten. Man fragt sich, warum bekommt z. B. Pforzheim dann ein eigenes Polizeipräsidium?

 

Die Sicherheit der Bürger in unserer Stadt muss an 1. Stelle stehen.

 

Die Freien Wähler unterstützen die Forderung des OB für ein Polizeipräsidium in Heidelberg.

 

Ihr Stadtrat der FWV

 

Raimund Beisel

 

Wieblingen:1250 Jahre jung!

 

Seit Jahresbeginn begehen wir in Wieblingen das Stadtteiljubiläum. Ich hatte schon das große Vergnügen einen informativen Neujahrsempfang, ein beschwingtes Neujahrskonzert, Wieblinger musizieren (grandios) für Wieblinger zu erleben und nun eine kleine sehenswerte Ausstellung Wieblinger Künstler in Zusammenarbeit mit dem Verein „In Wieblingen Alt Werden“ zu besuchen. Der ganze Stadtteil macht mit! Schulen und Kirchen stellen ihre Räume freundlich zur Verfügung, wer hat, hängt eine Wieblinger Fahne vor sein Fenster und es stehen noch viele schöne Veranstaltungen bevor: Sommertagszug, Wochenende der Rettungsdienste und Sportvereine, Festakt mit Schauspieleinlage, Neckarfest, Tag der Chöre und und und... Die Wieblinger haben keine Angst vor einer Brücke, aber sie wissen wie schön sie es hier haben und wollen eine Lösung der Verkehrsprobleme im Neuenheimer Feld, die für alle Stadtteile verträglich ist. Dafür gibt es einen Masterplanprozess. Mir fehlen in der Diskussion noch die Visionen vom Verkehr der Zukunft, wie wir sie für das PHV schon tatkräftig entwickeln.

 

fdp.fwv-fraktion@web.de

 

 

 

Mitgliederversammlung der Freien Wähler mit Finanzbürgermeister Hans-Jürgen Heiß.

 

Auf Initiative meines Mitstadtrats Raimund Beisel und des Vorstandes haben die Freien Wähler einen Vortrag zur Entwicklung der Konversionsflächen in Heidelberg gehört. Eine interessierte Zuhörerschaft hat viele sehr gut aufbereitete Informationen bekommen. Toll was sich in HD alles tut! Und Hans-Jürgen Heiß ist genau der richtige Kämmerer für unsere Stadt! Vielen Dank für einen interessanten Abend.

Heringsessen Stadtteilverein Neuenheim.

 

 

Gerne sind wir Stadträte von den Freien Wählern der Einladung des STV und den Vorsitzenden Ilona Appel und Andreas Knorn gefolgt! Dabei waren auch unsere beiden Bezirksbeiräte aus Neuenheim und Ziegelhausen. Das zeigt, dass die Freien Wähler besonderes Interesse an der Arbeit vor Ort in den Stadtteilen haben. Eine anerkennenswerte Entscheidung als Referenten den Neuenheimer Arzt Wolgfang Heide einzuladen. Er brachte eindrückliche Bilder von seiner ehrenamtlichen Arbeit im Rahmen von humanitären Projekten mit. Es freut mich natürlich sehr, dass er der Nachfolger in der Praxis meines Vaters ist. Dennis Nusser als FDP Bundestagskandidat war als Vertreter unserer Fraktionskollegen im Gemeinderat gekommen.

Getrübte Heidelberger Fastnacht

 

Ich hatte einige bunte Prunksitzungen besucht, die aktiven Elferräte, Garden, Büttenredner, Fanfarenzüge und all die fleißigen Helfer vor und hinter den Kulissen hatten Ihr Bestes gegeben und unser Brauchtum gepflegt. Dafür unser herzlichster Dank. Alle freuten sich auf die Umzüge in Ziegelhausen und Heidelberg.

 

Dann hörte ich von der Amokfahrt. RTL zeigt das Video von der Festnahme, ebenso RNZ online. Die Polizei informiert sachlich. Immer wieder muss die Polizei Gerüchte in den sozialen Medien widerlegen, der Täter sei ein Flüchtling.

 

Am Dienstag besuchte ich den Tatort, ein Blumenmeer. Ich bin erschüttert über die sinnlose Bluttat. Zeitgleich sperrten städtische Arbeiter mit LKWs die Straßen, starke Polizeikräfte sind vor Ort, um den Fastnachtszug zu sichern.

 

An dieser Stelle möchte ich allen danken, besonders den Polizeibeamten/innen, die Ihre Freizeit opferten, um unserer aller Sicherheit zu garantieren. Unsere Fraktion fühlt mit den Opfern und deren Angehörigen. Unser aufrichtiges Beileid gilt der Familie des ermordeten Heidelberger Mitbürgers.

 

Ihr Stadtrat der Freien Wähler

 

Raimund Beisel.

 

 

Schlierbach. Dass "große politische Linien sich eng mit den kleineren im Gemeinwesen verbinden", betonte Bürgermeister Joachim Gerner genauso wie Stadtteilvereinsvorsitzender Christopher Klatt. Beide tasteten sich während des Neujahrsempfangs des Stadtteilvereins Schlierbach in der Schlierbachhalle sehr behutsam in die Kommunalpolitik und damit direkt in den Stadtteil, ohne zuvor weltpolitischen Themen zu vergessen, die womöglich die Grundfesten der Demokratie erschüttern können.

 

Aufbauend auf den Werten des Grundgesetzes forderte Klatt dabei ein Miteinander, das "mehr Engagement" benötigt. Er hielt die Bereitschaft von Menschen, Verantwortung zu übernehmen und Ämter in jeder Form zu bekleiden, für zwingend notwendig. Dies setze natürlich beim Erkennen von Problemen "faire Lösungen" voraus. Als aktuellstes Beispiel für den Stadtteil nannte der Vorsitzende hierbei das Halten der S5 und S51 seit kurzem in Schlierbach. "Damit ist eine bessere Durchgängigkeit von Mannheim aus ins Neckartal und die Randlagen gewährleistet", war er sich sicher. Zudem besitzt er die Zusage, dass ab 2019 alle S-Bahnen am Bahnhof und der Orthopädischen Klinik halten und "weitere Verbesserungen gerade morgens kommen". Gemeinsamkeit trug auch die Neugestaltung des "Sportzentrums Ost", so Klatt, wiewohl es noch Schwierigkeiten gäbe, den neuen Kunstrasenplatz auch für die Allgemeinheit zu öffnen. Rückmeldungen durch die Bevölkerung vermisste er dabei genauso wie der TV Schlier-bach, der "dringend Ehrenamtler" sucht. Als positiv wertete er die Aktion "Neckarorte". Deshalb soll das nächste Stadtteilfest am 7. und 8. Juli "am Schlierbacher Neckarort" stattfinden. Nicht nur hierbei baute er auf das Erfolgsmodell "Die Anpa-cker" und auf die Mithilfe des Instituts für Heilpädagogik und Erziehungshilfe.

 

Wie auch danach der Bürgermeister vertiefte, freute sich Klatt, dass der "Platz der Begegnung" oberhalb des Bahnhofs in diesem Jahr in Planung geht und 2018 verwirklicht wird. Das von der Stadt dafür zugesagte Areal war bekanntlich aufs Eis gelegt worden, um die Fläche für Unterbringungsmöglichkeiten von "Menschen auf der Flucht" vorzuhalten. "Dies wird aktuell nicht mehr in Anspruch genommen", betonte der Bürgermeister hierzu. Stattdessen gebe es seit einiger Zeit zwei Wohnungen in der "Aue", wo die Stadt

 

wie überall ein "enges Betreuungs- und Sicherheitsnetz geknüpft" habe. Um die Verbindung der Senioren im Osten Heidelberg zu betonen, lautet zukünftig der Name "Seniorenzentrum Ziegelhausen und Schlierbach". Da auch Veranstaltungen im Bürgerhaus stattfinden, wird jenes für 500 000 Euro saniert inclusive Barriere-freiheit. Für einen baldige Pfad entlang der Bahnlinie aufgrund des abgerissenen Hausackerwegstegs erkannte Gerner ebenso Licht am Horizont wie für den Bau des REWE im "Grünen Hag".

 

Von Thomas Seiler

Bild: Welker

Bürgersprechstunde mit dem Stadtrat der FWV Raimund Beisel

 

 

Montag, den 20. Februar 2017, von 17 bis 18 Uhr in der Heimatstube im alten Rathaus, Kleingemünderstraße 18, 69118 Heidelberg

 

 

 

Einladung Vortrag Herr Bürgermeister Heiß:

Sehr geehrte Damen und Herren , liebe Mitglieder,

wir freuen uns Sie am Montag, den 6.3. 2017 zu einer Mitgliederversammlung der FWV um 19 Uhr in das Hotel Neu Heidelberg, im Kranichweg 15 in HD-Pfaffengrund einladen zu dürfen.

Herr Bürgermeister Jürgen Heiß wird uns in seinem Vortrag über den Haushalt 2017/18 und den aktuellen Stand der Konversion berichten.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Raimund Beisel

2. Vorsitzender

 

Leserbrief zum Betriebshof

 

Sehr geehrtes Redaktionsteam,

bei meinem Ausscheiden aus dem Gemeinderat habe ich mir größtmögliche Zurückhaltung geschworen. Nach der Entscheidung des Stadtentwicklungsausschusses gegen die Verlagerung des Betriebshofes muß ich mich aber zu Wort melden. Das bin ich auch meinem viel zu früh gestorbenen Kollegen Nils Weber schuldig. Wie kein anderer hat er sich mit Vehemenz und Herzblut für Bergheim und seine Entwicklung eingesetzt. Zentral war seine Überzeugung, dass der Betriebshof an der augenblicklichen Stelle und besonders auch in Hinblick auf die künftige Entwicklung Bergheims und des Nahverkehrs der Stadt verlegt werden muß. Nils hat seiner Zeit heftige teilweise unsachliche Kritik von vielen Seiten einstecken müssen. Den Illusionen von hohen Zuschüssen vom Land für einen Umbau ist er als nahezu einziger GR nicht erlegen- er hatte Recht. Jetzt hat die linke Gemeinderatsmehrheit im SEVA einstimmig !!! gegen alle Sachargumente gestimmt. Diese Fraktionen haben immer für Verbesserung des ÖPNV koste es was es wolle plädiert. Sie sorgen sich um das Wohl der Arbeitnehmer und nennen es soziale Gerechtigkeit, wenn die Arbeit auf dem nächtlichen Betriebshof unnötige Erschwerungen bedeutet. Sie pulvern hohe Beiträge in Subventionen von Sozialtickets und Frauennachttaxis und verzichten auf Millionengelder aus Stuttgart. Ich nehme an, diese Gemeineräte haben vor einiger Zeit nicht die vorzüglichen Ideen junger Stadtplaner zum ökologischen Ausbau eines tollen Zentrums in Bergheim besucht. Da war wohl der Weg zur Ausstellung in der SRH zu weit.

Aber ich frage auch: wo bleibt der Protest aus Bergheim? Wo bleibt der Protest der Betriebsräte? Hier muss es doch Bürger geben, die im eigenen Interesse für einen effizienten Nahverkehr eintreten! Gibt es im GR Fraktionszwang? Fürchten sich intelligente Räte, für eine eigene Entscheidung offen einzutreten? Der große Ochsenkopf ist Gewerbefläche. Man bleibt also voll im Bebauungsrecht bei der von der Verwaltung vorgeschlagenen Nutzung.Ich schließe mich dem Appell des Oberbürgermeisters an: trefft die Entscheidung ideologiefrei, es geht um unseren attraktiven ÖPNV und ein attraktives Zentrum für Bergheim!

 

 

Dr. Ursula Lorenz, Altstadträtin FWV

Einweihung des Berufsbildungswerks (BBW)

 

Ich hatte Gelegenheit bei der Einweihung neuer Räumlichkeiten des BBW Mosbach-HD teilzunehmen. Nicht nur die Fläche, auch das Angebot wurde deutlich erweitert. Junge Menschen mit einer Lern- und Mehrfachbehinderung sowie psychischen Beeinträchtigungen können dort zwischen dem Fachpraktiker im Möbel-, Küchen- und Umzugsservice und Friseur, sowie zwei weiteren Ausbildungsberufen wählen. Der Leiter zeigte sich stolz, dass das BBW jetzt auch in HD alle Leistungen vereint, die ein Berufsbildungswerk braucht: Ausbildung, Berufsvorbereitung, Sozialdienst, Schule, Internat, und eine medizinisch-psychologische Begleitung.

Für die Stadt hob der Leiter der Wirtschaftsförderung, Herr Jonas, die gute Arbeit des BBW hervor. Beweis dafür ist die Tatsache, dass ein Auszubildender zum Fahrradmonteur am Standort HD, bei der „Bestenehrung“ des Deutschen Industrie- und Handelskammertages in Berlin ausgezeichnet wurde.

Auch Heidelberger Betriebe wurden gelobt, in denen Auszubildende das 2. Ausbildungsjahr praxisbezogen durchführen können.

 

Die FWV gratuliert herzlich dem BBW.

Ihr Stadtrat der Freien Wähler

Raimund Beisel

Ziegelhausen und Peterstal

 

Von Thomas Seiler

 

Ziegelhausen. So richtig ins Schwärmen kam der Erste Bürgermeister Jürgen Odszuk bei der Neujahrsmatinee des Stadtteilvereins Ziegehausen und Peterstal, als er während seines ersten öffentlichen Auftritts in Ziegelhausen auf die Lebensqualität im Stadtteil zu sprechen kam. "Sie leben hier in einem Ort, in dem sich Menschen begegnen und zueinander finden", erklärte er und machte dies an dem ausgeprägt entwickelten Hang zum Ehrenamt fest. Als Beispiele nannte er hier zum einen die schlagkräftige Freiwillige Feuerwehr und vor allen Dingen die vielzähligen kulturellen Veranstaltungen, die Ziegelhausen großen Charme verleihen.

 

Den Kern traf der städtische Vertreter auf alle Fälle. Denn wann kann man schon erleben, dass sich eine ganze Familie über viele Jahre hinweg mit Blasinstrumenten musikalisch engagiert wie Karl-Heinz Wunsch, seine Frau Juliane, Sohn Mathias und Tochter Simone. Alle setzen sich in sehr unterschiedlichen Funktionen für die harmonischen Töne bei den Ziegelhäuser Karnevalisten ein und woben an diesem Morgen einen melodischen und wohllautenden Klangteppich. Darüber hinaus betrat der im Stadtteil lebende Autor von mittlerweile sieben historischen Romanen, Wolfgang Vater, zusammen mit den Gästen fiktiv die Kirche der Benediktinerabtei Neuburg, und das natürlich auch zur Freude des anwesenden neuen Abts Winfried Schwarz. Plastisch stand nicht nur ihm das Leben von Pfalzgräfin Katharina vor Augen, die als jüngste Tochter des 1508 verstorbenen Kurfürsten Philipp  und Schwester seines Nachfolgers Ludwig V. das Kloster leitete und sich den reformerischen Gedanken Martin Luthers, der 1518 Heidelberg besuchte, nachhaltig öffnete. All das erfuhr man, als der einstige Gehörlosenpädagoge und Schulleiter des Hör- und Sprachzentrums Neckargemünd aus seinem neuesten Roman "Luther und der stumme Himmel" las und damit ein Sujet anpackte, das perfekt in das Lutherjahr passte. Dies endete zwar in einem Desaster für die Bauern, aber die neuen Gedanken der früh verstorbenen Adligen wirkten nach, betonte der agile und leidenschaftliche Kurpfälzer.

 

Solche Ansätze von Mitmenschlichkeit nahm der Erste Bürgermeister schon zuvor auf, als er sich vehement für das geplante Alten- und Pflegeheim auf dem Areal des ehemaligen Hotels "Adler" einsetzte, dessen Baugenehmigung jetzt erteilt sei. "Es ist wichtig, dass eine solche Einrichtung im Herzen eines Stadtteils liegt und daher müssen die persönlichen Interessen zugunsten des Gemeinwesens zurücktreten", appellierte er an die Einsicht der Bedenkenträger. Zu den weiteren Positiva zählte er die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses, denen Stadtteilvereinvorsitzender Raimund Beisel noch weitere hinzufügte. So den gelungenen Umbau des Sportplatzes Schlierbach in ein Kunstrasenfeld, die Sanierung der Aussichtshütte bei der Speismauer, die Aktionen zum "Erhalt der Kulturlandschaft", die neue Bodenstele auf dem Büchsenacker und nicht zuletzt die Tatsache, dass es diesmal nur eine "wahre Kerwe" gibt, die der Stadtteilverein und die Vereine veranstalten.

 

 

 

Gemeinsam stark!

 

Jahreshauptversammlung Feuerwehr Heidelberg 14. 1. 2017

 

Wie immer eine eindrucksvolle Veranstaltung im Gesellschaftshaus Pfaffengrund. In den Reden von Branddirektor Dr. Georg Belge (Feuerwehrkommandant) und Stadtbrandmeister Uwe Bender (Freiwillige Feuerwehr) sowie in der informativen Broschüre wurde deutlich was für eine wichtige Arbeit hier für unsere Gesellschaft geleistet wird. 2000 Einsätze im Jahr, durchschnittlich 5 pro Tag und wie schnell ist man persönlich betroffen! Brand in einem Keller eines Mehrfamilienhauses in Rohrbach: dichter Rauch und enorme Hitze: Bangen der Hausbewohner, ob die Wohnungen wieder bezogen werden können. Scheunenbrand in Wieblingen: 21 Kühe verbrannt, ein Landwirt ist existenziell betroffen. Brand eines Trafo im Einkaufszentrum Darmstädter Hof: Evakuierung des benachbarten Kurfürst Friedrich Gymnasiums....Gerne unterstützen wir vom Gemeinderat die materiellen Bedürfnisse unserer Feuerwehr und sind dankbar für die geleistete Arbeit. 108 Mitglieder der Berufsfeuerwehr, insgesamt über 600 Mitglieder bei der Feuerwehr in Heidelberg zeigen einen sehr hohen ehrenamtlichen Mitgliederanteil. Besonders erfreulich: Die Mitgliederzahl der Kinderfeuerwehr hat sich im letzten Jahr verdoppelt, auf fast 40 Kinder. Offensichtlich der richtige Ansatz in der Nachwuchsarbeit! Bedenklich dass da manches Mal der gesellschaftliche Respekt vor diesen Ämtern fehlt. Oberbürgermeister Würzner trifft den Nagel auf den Kopf: Ihr gebt uns immer wieder das Gefühl von Sicherheit, auf die Feuerwehr und Rettungsdiesnte können wir uns in Heidelberg verlassen. 30 Jahre ist unser Heidelberger Branddirektor Georg Belge jetzt bei der Feuerwehr: Gratulation und viele gute Wünsche für die Zukunft. Sehr treffend beendet er seine Ansprache mit einem Zitat von Albert Einstein: „Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt“. Mögen wir alle weiterhin von großen unvorstellbaren Katastrophen verschont bleiben.

 

Simone Schenk

 

Neujahrsempfang Wieblingen am 8. Januar 2017.

Der Neujahrsempfang des Stadtteivereins Wieblingen fand als Eröffnungsfanfare für das Ereignis "1250 Jahre Wieblingen" in festlichem Rahmen im Forum der SRH-Hochschule Heidelberg statt. Vom Posaunenchor Wieblingen und dem GV Eintracht-Liederkranz musikalisch
umrahmt, fanden die Redner aus Kirchen, Politik und Stadtteilverein sehr einrucksvolle Gruß-und Dankesworte für die Wieblinger Bürger und den
Stadtteilverein. Auch OB Prof. Dr. E. Würzner ließ es sich nicht nehmen, persönlich zu gratulieren. Anschließend war es mit seiner Herrschaft im Rathaus zu Ende: er mußte in die Stadthalle eilen, um pünktlich die Schlüsssel der Macht an Perkeo und sein Gefolge zu übergeben.

 

Zur Zeit übernehmen ja nicht nur in Heidelberg die Narren das Sagen, bis ins ferne Amerika ist dieser Brauch gelangt, hier allerdings vermutlich für vier Jahre....Die Reden brachten mir einige Zahlen ins Gedächtnis: Wieblingen hat rund 10.000 Einwohner, von denen gehören ca. 6.000 einer der verschiedenen christlichen Kirchen an. Sind wir noch das Christliche Abendland? 776 vermachte Rutlindis dem im Kloster Lorsch gebetteten Heiligen Nazarius den im Lobdengau liegenden Ort "Wibilinga". Diese urkundliche Nennung wird als Gründungsdatum unseres Stadtteils Wieblingen gesetzt. Bemerkenswert: Frauen konnten damals frei über ihr Eigentum entscheiden und Ländereien nebst " fünf Unfreien" verschenken. Einer dieser Unfreien war z.B. Berolf, der Namensgeber der Straße in der ich wohne. Nicht vergessen darf man das gleichzeitige Jubiläum der evangelischen Kirche: Das Lutherjahr wird als 500. Gedenken an den Anschlag der Thesen an die Schloßkirche in Wittenberg begangen. Damals gab es noch keine Ökumene, die Katholische Kirche war konkurrenzlos, das bemerkte Pfarrer Johannes Brand in seiner spritzigen Ansprache. Das nur in aller Kürze.

 

Zum Abschluß wurde das Wieblinger Lied geungen und Anne Wacker und Günther Rühle erhielten die wohlverdiente Ehrenmitgliedschaft des Stadtteilvereins. Mit Streuselkuchen und fein belegten Schnittchen inklusive Jubiläumssekt und anderen Getränken klang der Nachmittag bei lebhaften Gesprächen aus. (Übrigens: feucht war es nicht nur in den Gläsern: beim Hochfahren der Heizung nach den Ferien platze ein Rohr, so daß Gummistiefel angesagt waren. Aber die tüchtigen Wieblinger bekämpften das Mißgeschick souverän und ohne Panik erfolgreich).


Zusammenfassung: es war ein sehr gelungener Einstieg in ein Jubiläumsjahr mit zahlreichen Veranstaltungen, auf die man sich schon jetzt freuen kann.

 

Simone Schenk (Wieblinger Stadträtin) und Ursula Lorenz (Wieblinger Alt-Stadträtin)

 

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