Stadträtin Dr. Ursula Lorenz

Eine Ära der Freien Wähler geht leider zu Ende.

Auszug aus der RNZ vom 15.08.2015:

 

Von Micha Hörnle

Ursula Lorenz wird nach der Sommerpause ihr Stadtratsmandat nach fast 17 Jahren abgeben. 1998 war sie auf der Liste der Freien Wähler nachgerückt, und seither wurde sie vier Mal in Folge gewählt. Die ehemalige Frauenärztin gilt nicht als Freundin langer Reden, sie liebt es kurz und bündig. Ihr folgt am 8. Oktober Simone Schenk nach, die Bezirksbeirätin in Wieblingen ist - wo übrigens auch Lorenz wohnt.

Im RNZ-Interview bilanziert die 78-jährige Ursula Lorenz ihre Zeit in der Kommunalpolitik - und beantwortet die Frage, ob man als eine von zwei Freie-Wähler-Räten überhaupt etwas im 48-köpfigen Gemeinderat mit seiner "linken" Mehrheit ausrichten kann.

Frau Lorenz, was war für Sie denn das Schönste in 17 Jahren Gemeinderat?

Vor allem in meiner ersten Zeit war es diese Gemeinsamkeit, ich bin ja auch ein Gruppenmensch. Und dass man ein Interesse an allen denkbaren Lebensbereichen unserer Stadt entwickelt. Man lernt die innere Struktur seiner Stadt kennen und kann auch manchmal richtig mitgestalten - wie zum Beispiel bei der Theatersanierung. Man lernt Menschen mit anderen Ansichten kennen, befasst sich mit deren Argumenten und kann toleranter werden - was aber nicht immer gelingt.

 

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