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"Freie Wähler" sehr gut vertreten beim Neujahrsempfang in Wieblingen am 17.01.2016

 

In der familiären Athmosphäre des Alten Rathauses in Wieblingen waren die Wieblinger Freien Wähler gut repräsentiert: Stadträtin Dr. Simone Schenk, AltStadträtin Dr. Ursula Lorenz mit Ehemann Dr. Dietrich Lorenz, Bezirksbeirat und Vorsitzender des Bundes Wieblinger Selbständiger Knut Lunks mit kleiner Tochter.   

 

Die Ansprachen bekräftigten den Eindruck: In Wieblingen ist die Welt noch in Ordnung.

Herr Haaß begrüßte die Gäste im Namen des dreiköpfigen Vorsitzes des Stadtteilvereins, zu dem noch Frau Anne und Sabine Wacker gehören. Wichtig ist aus seiner Sicht für Wieblingen der Umgang mit dem Thema einer weiteren Neckarquerung. Warum nicht auch unter der Fluss hindurch in Form eines Tunnels denkbar, regte er an. Frau Sabine Wacker gab einen Ausblick über Pläne und Wünsche für das Jubiläumsjahr 2017. Die Planungen für die Jubiläumsfeierlichkeiten sind schon auf gutem Weg.

 

Als Vertreter der Stadt war Herr Heiß, Bürgermeister für Konversion und Finanzen der Stadt Heidelberg gekommen und gab einen Überblick über die Pläne der Verwaltung für 2016 und die Haushaltsmöglichkeiten für unseren Stadtteil. Friedrich Heinemann vom Wieblinger Gemeindeteam der katholischen Stadtkirche berichtete kurz über die neue Stadtorganisation der Kirche und wünschte im Namen der katholischen, evangelischen und neuapolstolischen Kirche Gottes Segen. Sehr gelungen musikalisch umrahmt wurde die Feier von einem Streichquartett der neuapostolischen Kirche.

 

Bei allen Rednern war ein Schwerpunkt in den Ansprachen, auf die schrecklichen Ereignisse der Terroranschläge in der jüngsten Vergangenheit und die Problematik der Flüchtlingsintegration hinzuweisen. Die geplante dezentrale Unterbringung in den Stadtteilen wird uns in Wieblingen gute Gelegenheit geben, uns in diese Arbeit einzubringen. Ich bin sicher: "Wir schaffen das". Das geht allerdings nur mit Hilfe unserer ehrenamtlich tätigen Bürger, sie werden sinnvolle Beschäftigungen auf allen Ebenen finden. So rief auch Sabine Wacker nochmal dazu auf, sich in das Zusammen-Leben im Stadtteil einzubringen. Wir Freien Wähler werden helfen, wo es gefragt sein wird.

 

Ursula Lorenz und Simone Schenk

 

Schwarz-Rot-Gold
 
Rechtsradikale Gruppen nehmen sich unsere Farben, um durch die Straßen zu ziehen – die Vorkommnisse an Silvester in Köln und anderen Städten: Ein Anlass für sie, so zu tun, als wären sie das deutsche Volk. Fassungslos müssen wir zusehen, wie Unmenschen einen Platz einnehmen und sich menschenverachtend verhalten. Aber auch tatenlos? Ich fürchte, die eigentliche Mehrheit hat Angst vor dem radikalen Verhalten und hält sich raus. Der Ruf nach der Polizei wird laut, aber auch die kommt in solchen Situationen an ihre Grenzen. Was tun? Könnte so etwas auch in unserer Stadt passieren? Wir alle können gemeinsam mehr Verantwortung übernehmen, für unsere Werte und Umgangsformen, für unsere Freiheit, für unser Land. Dazu gehört auch das Ziehen von gerechten Konsequenzen. Das Klima in unserer Gesellschaft darf nicht durch Minderheiten bestimmt werden. Wir müssen wachsam sein, in allen Lebensbereichen. Deutschland hat eine starke und selbstbewusste Mitte.
 
Wir sind alle gefragt.
Jeder. Überall.
 
Dr. Simone Schenk

Als Reaktion auf den tödlichen Verkehrsunfall in der Theaterstraße möchten wir Freien Wähler nicht mehr länger warten, sondern fordern mit einem Antrag für die nächste Sitzung des Gemeinderates ein unverzügliches Reagieren der Stadtverwaltung auf das zu schnelle Fahren in der Theaterstraße.

 

"Wir beantragen die unverzügliche Prüfung und Umsetzung weiterer Maßnahmen z.B. in Form von Schwellen/ Erhebungen auf der Fahrbahn, Aufstellen von seitlichen Hindernissen, um die Möglichkeit, schneller als Schrittgeschwindigkeit in der Theaterstraße zu fahren, effektiv zu unterbinden. Zusätzlich sollte das Anbringen eines Schutzgeländers vor dem Hoftor auf dem Gehweg geprüft werden, um ein direktes Herauslaufen auf die Straße zu verhindern. 

Das furchtbare Verkehrsunglück vergangene Woche, bei dem ein 9jähriger Schüler der angrenzenden Grundschule zu Tode gekommen ist und die anhaltenden Forderungen der Altstädter Elternschaft zur weiteren Verkehrsberuhigung machen es aus unserer Sicht notwendig, unverzüglich zu handeln und ein Signal zu setzen."

Sofortige Unterstützung des Antrag haben die "Bunte Linke", Grüne und die "Heidelberger" signalisiert.

 

Wir sprechen in tiefer Betroffenheit der Familie des Jungen unser aufrichtiges Beleid aus.

 

Für die Fraktion Freie Wähler/ FDP:  Dr. Simone Schenk

 

Schön, dass die Tore jetzt offen stehen....

 

Bürgerfest 2016

 

 

Das Bürgerfest 2016 fand in besonders gelungenem Rahmen statt. Im großen geheiztem (!) Festzelt auf dem Paradeplatz der Campell Barracks konnten sich zahlreiche gemeinnützige Vereine und Teile der Verwaltung präsentieren. Ich nenne nur einige, mit  denen Mitglieder der Freien Wähler besonders verbunden sind: Am Stand des Beirats für Menschen mit Behinderungen informierte unermüdlich unser Ehrenmitglied Frau Dr. Reinhild Ziegler trotz oder besser mit Halskravatte zum Schutz lädierter Halswirbel. Sie ist erste Vorsitzende des BmB. Dr. Dietrich Lorenz als 1. Vorsitzender des Vereins der Tiergartenfreunde und Dr. Ursula Lorenz als Mitglied im Vorstand der Zooschule konnten Dr. Klaus Wünnemann als Förderer eines Schutzprojektes für Orang-Utans begrüßen. An den Ständen zahlreicher Stadtteilvereine trafen wir unsere Mitglieder- Aber auch viele Ämter der Stadtverwaltung ließen sich gerne über ihre Arbeit befragen. 

 

Die Begrüßung durch OB Dr. E. Würzner war leider wegen des erheblichen Lärms und der unzureichenden Lautsprecheranlage nicht für viele Besucher zu hören. Darstellungen verschiedener Gruppen folgten auf der Bühne.

 

Unsere Stadträtin Frau Dr. Simone Schenk mit Ehemann konnte die Gelegenheit zu Gesprächen nutzen. Über sie hörte ich schon nach drei Monaten Tätigkeit viel Gutes, das freut mich natürlich sehr!

Für zahlreiche Bürger war es die erste Möglichkeit, selbst einmal das riesige Gelände rund um die Campbell Baracks in Augenschein zu nehmen.

 

Es gab natürlich auch Vorträge speziell zum Thema Konversion. Vor den Gebäuden, in denen es Führungen gab, bildeten sich lange Schlangen. Es war ein durchaus gelungenes Fest, sogar das Wetter spielte mit. Allen Beteiligten gilt unser Dank und die Anerkennung für den vorwiegend ehrenamtlichen Einsatz. Die Polizei war natürlich auch dabei, half mit Blinklicht beim Überqueren der Straße und blieb hoffentlich bis zum Ende der Veranstaltung ohne schwerwiegende Einsätze. Man darf gespannt sein auf das nächste Fest in 2 Jahren.

 

 

Ursula Lorenz,  Altstadträtin

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