Aktuelles im April 2014

Der Obsthof findet keine Gegenliebe

Auf dem 4740 Quadratmeter großen Grundstück mit Blick auf die Stadt und den Neckar soll ein Wohn- und ein 16 Meter langes Lagergebäude errichtet werden.
Kritik kommt aus Ziegelhausen und vom Klosterhof .

29.04.2014, 06:00 RNZ

29.04.2014, 06:00 RNZ
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Stadtblatt Aufgabe Nr.18   30.04.2014
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Vielfalt und Chancengleichheit

© Mannheimer Morgen,
© Mannheimer Morgen,

Am 29. April 2014 fand im Spiegelsaal die Auftaktveranstaltung für den neuen Aktionsplan "Offen für Vielfalt un Chancengleichheit- Ansporn für alle" statt. Das Projekt wird vom Ministerium für Integration Baden-Württemberg gefördert. Plan ist, die schon bekannten Projekte zu durchleuchten und fortzuführen.
Den Vortrag zum Thema "Wie der soziale Wandel die Städte verändert" hielt Prof. Dr. Wolf-Dietrich Bukow im Gespräch mit Kirsten Baumbusch. Frau Dörthe Domzig, die Leiterin unseres Amtes für Chancengleichheit, gab ein Statement des Erreichten und einen Blick in die Zukunft in Heidelberg.
Anschließend wurde im kleineren Kreis an Thementischen zu den Fragen: Bildung/ Arbeitswelt/ Zusammenleben gearbeitet.
Ich beschränke mich auf den Vortrag. Im Grunde plauderte der Referent über seine Erfahrungen mit der Fortentwicklung der Inclusion auf breiter Basis und den Veränderungen, die man in deutschen Städten durchaus registrieren kann.
Leider war der Referent so begeistert, dass er seine Kenntnisse wenig strukturiert und praktisch orientiert von sich gab. Der Gesprächsprtnerin gelang es immer wieder, zum eigentlichen Thema zurück zu rufen. Trotz Mikrofon gelang es nicht, ihm zu lauter und deutlicher Sprechweise zu bewegen. Das war für die Zuhörer auf den letzten Reihen im vollbesetzten Spiegelsaal nicht besonders angenehm. Ich fand wie so häufig bei diesen Themen, eine große, teilweise unrealistische Wunschliste. (z.B. Durchmischtes Wohnen aller Bevölkerungsschichten nicht nur in neuen Stadtteilen). Da sind wir ja schon am Planen für die Konversionsflächen.
Am wenigsten akzeptabel war für mich die Behauptung, Migrationskinder sprechen ja ohnehin schon eine bis zwei Fremdsprachen und brauchen deswegen zunächst mal keine Deutschkenntnisse! Es müsse besser beispielsweise mehr türkische Lehrer geben... Das war kein Mißverständnis, ich hab extra noch einmal nachgefragt.
Man darf gespannt sein auf die Ergebnisse des weiteren Verfahrens.
Übrigens: die GR Kollegen der SPD und der Grünen hatten das wohl geahnt und waren nicht erschienen...

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