Aktuelles im April 2015

Erhaltungssatzung für den Wieblinger Ortskern auf den Weg gebracht!

 

Einstimmig hat der Bezirksbeirat dem Entwurf der Stadtverwaltung für eine Erhaltungssatzung    in Wieblingen  zugestimmt.  Das sehr ansprechend gestaltete Informationsmaterial konnte überzeugen. Jetzt bleibt die öffentliche Auslegung abzuwarten bei der die betroffenen Bürger sich zu Wort melden können und sollen! Ein wichtiger Schritt, damit sich die Wieblinger Bürger weiter  an den historischen  Gebäuden in ihrem Stadtteil erfreuen können.                                                                                                                                                              

Weitere Themen waren die Öffnung einiger Einbahnstraßen für den Fahrradverkehr und weitere Fahrradabstellplätze am S-Bahnhof Wieblingen-Pfaffengrund.

Die Wieblinger Jugend kann sich hoffentlich bald auf eine Skateanlage am Sportzentrum West freuen...

 

Dr. Simone Schenk, Bezirksbeirätin Wieblingen

Noch immer Konferenzzentrum

 

Der SEVA hat am 14.04.2015 über die möglichen Standorte für ein Konferenzzentrum entschieden. Zu den vier vorgeschlagenen Standorten hatten „Die Heidelberger“ beantragt, die Prüfung in Kombination zur Stadthalle mit einzubeziehen. Dieses wurde mit sehr knapper Mehrheit  5:6:5 abgelehnt. Wir Freien Wähler halten diesen Platz nach wie vor für geeignet. Er war 2010 auch mit eindeutiger Mehrheit vom damaligen GR befürwortet worden. Erst die Kampagne zum Bürgerentscheid  hatte die Pläne verworfen. Ich finde es unfair, die Prüfung dieses Standortes ohne schlüssige Argumente zu streichen. Wir hatten seinerzeit dafür gestimmt, auch die heftigen Gegner mit in den Koordinationsbeirat aufzunehmen. Das entsprach unserem Verständnis für eine faire Demokratie.  Wir Freien Wähler hoffen, dass HAFA und GR doch noch die Prüfung Standort Stadthalle beschließen. Für uns ist die Nachbarschaft zum Neckar ein Alleinstellungsmerkmal.

Übrigens: der Vorgang hat 5 Jahre Zeit und ca 300 000 € gekostet!


Ursula Lorenz

Die ‪‎Bahnstadt‬ wächst

 

Ein vorösterlicher Spaziergang mit unserer Bezirksbeirätin Frau Prof. Dr. Barbara Burwinkel zeigte die Bahnstadt in voller Entwicklung.

Unser Ziel: Die PfaffengrunderTerrasse und der Gadamer Platz. Bei herrlichem Sonnenschein waren vor allem junge Menschen mit vielen Kindern unterwegs. Die Dimensionen des künftigen Platzes waren nahezu gigantisch. Das wird eine große Aufgabe für die kommende Pflege werden.

Noch wird ein Großteil als Lagerfläche für Baumaterial benutzt. Ein Problem waren die an der Straße auf dem Bürgersteig parkenden Autos. Sie behinderten die Fußgänger. Das ist inzwischen geregelt.

 

Weiteres Problem: Es gibt noch keine ‪#‎ÖPNV‬ Erschließung entlang der neuen Wohnquartiere. Der Weg bis zum Bus an der Schwetzinger Terrasse ist erheblich. Wir konnten vor Ort die dringende Notwendigkeit des Baues der Straßenbahn nachvollziehen. Insgesamt zeigt sich der neue Stadtteil aber lebendig und besonders für Familien und Radfahrer gut angenommen. Noch ist Pioniergeist gefragt.

Die Richtung der Hundeboxen hat sich leider (!) nicht geändert , aber die Boxen wurden umgebaut /vergrößert, so dass den Hunden zugemutet werden kann Nachts drinnen zu schlafen und zu bellen.

Für tagsüber hat die Lösung weniger etwas gebracht. Aber es ist schön, das die Bahnstaedter auch wieder in den Zimmern zur Promenade raus schlafen können.

 

Wir Freien Wähler hatten schon früh auf dieses Problem hingewiesen und freuen uns über diese Anpassung.

 

Ursula Lorenz

 

Freie Wähler ‪#‎Heidelberg‬

 

Neuer-Alter Vorstand im Stadtteilverein Wieblingen

 

Am 14.April 2015 fand die JHV des Stadtteilvereins Wieblingen im evang.

Gemeindesaal statt.Wichtigster TOP war die Wahl des Vorstandes. Seit zwei Jahren wird der Stadtteilverein von einer dreiköpfigen Spitze geleitet. Diese Organisationsform hat sich rundherum so gut bewährt, dass alle wiedergewählt wurden. Die drei Vorsitzenden sind nach wie vor:

Fritz Haaß, Sabine Wacker, Anne Wacker. Auch die übrigen Würden- und Arbeitsträger wurden im Amt bestätigt, ich erspare hier die Einzelnennungen.

Der Arbeitsbericht zeigte, mit welchem Einsatz die zahlreichen Veranstaltungen von der gesamten Vorstandschaft vorbereitet und durchgeführt wurden. Für die Zukunft ist die Organisation eines Heimatmuseums eine wichtige Aufgabe. Es wurde aufgerufen, Böden und Keller und Schuppen nach möglichen Erinnerungsstücken an die alte Zeit zu durchforsten. Es wurde auch aufgerufen, dem Appell des Oberbürgermeisters zu folgen: wir müssen uns Gedanken um die Unterbringung von Flüchtlingen machen. Jeder Stadtteil soll etwa 50 Menschen in Not aufnehmen!

Wieder einmal zeigte sich: in Wieblingen herrscht ein guter Gemeinschaftssinn. Ich bin sicher, hier herrscht nicht Pegida oder eine andere Form der Fremdenfeindlichkeit... Möge das so bleiben!

 

Ursula Lorenz

Bündnis für Sport in Wieblingen

Vor der GR- Wahl schlossen sich Stadträte nahezu aller Fraktionen und im Sport tätige Verantwortliche unter Leitung von Gerhard Schäfer (Vorsitzender des Sportkreises Heidelberg) zu einem "Bündnis für Sport"

zusammen. Zur Zeit wurden Stadtteile in Gruppen zum Gespräch geladen. Am 18. April trafen wir uns für Wieblingen und Pfaffengrund in der Neckarschänke in Wieblingen. Unser Stadtteil ist weitgehend zufrieden.

Die Ausstattung an Sportstätten ist gut, besonders nachdem der Kunstrasenplatz realisiert wurde.

Ein mehr allgemeines Problem war die Gewinnung von Mitgliedern, die auch im Vorstand und als Übungsleiter gewonnen werden können. Im Pfaffengrund scheint die Situation günstiger. Liegt das daran, dass der Pfaffengrund eher ein in sich abgeschlossener Stadtteil ist? Es kam dabei auch die Vergütung der Übungsleiter zur Sprache. Hier muss auch von Seiten der Stadt mehr getan werden. Nur mit dem Ehrenamt sind die Vereine kaum noch zu organisieren. Es sollte auch eine Beratung zur Stellung von Förderanträgen erfolgen. Das ließe sich zentralisieren. Viele Vorstände wissen kaum, wo man Unterstützung beantragen und häufig auch bekommen kann.

Es zeigte sich: die Kommunikation untereinander ist unerlässlich.

Konkurrenzdenken hilft nicht weiter. In Wieblingen hat sich zum Beispiel auch die Zusammenarbeit mit der SRH eingespielt. Beide Einrichtungen bieten Möglichkeiten an, die der jeweils andere Partner nicht hat (Beispiel Schwimmbad in der SRH, Tennisplätze bei der TSV Wieblingen).

Ich denke, wir sind gemeinsam auf dem richtigen Weg. Gerhard Schäfer bekannte auch, dass die Situation in Heidelberg vergleichsweise recht gut ist. Wir klagen auf einem hohen Niveau!

Alle sind einig: Sport ist ein wesentliches Element unseres Zusammenlebens.

 

Ursula Lorenz

Am 18.April 2015 fand in Wieblingen die Gewerbeschau statt.

Unter Vorsitz unseres Mitgliedes Knut Lunks (Fa. Näher) hatten zahlreiche Wieblinger Gewerbetreibende vom Kosmetikbetrieb bis zu Baufirma gezeigt, was sie bei  uns bieten können. Das war beachtlich und kann nicht einzeln gewürdigt werden. Ein Bähnchen brachte Besucher zu entlegeneren Orten, die Fa. Föhner hatte die große Halle für zahlreiche Stände geräumt, für Essen und Getränke war natürlich bestens gesorgt, ein Hubschrauber erlaubte den Blick von oben. das gefiel auch Petrus:

die Sonne strahlte über allem. Im Gespräch mit Herrn Lunks, Herrn Föhner, MdB Karl Lamers wurden aber auch die Probleme des Handwerks deutlich. Schon beim letzten Branchentreffen war ein zentrales Anliegen der Gewinn von Nachwuchs. Die Schulabgänger werden immer schwächer in Grundfähigkeiten wie Rechnen und Schreiben, vielfach fehlt die Motivation, auch die Unterstützung vom Elternhaus ist häufig nicht gegeben.  Dazu kommt, dass tatsächlich die Anforderungen in den Berufsschulen deutlich höher sind als früher. Reine Muskelarbeit ist nicht mehr gefragt. Eine realistische Lösung ist eigentlich nicht erkennbar.

Die Zukunft des Handwerks muss mit Sorge betrachtet werden. Die Lösung kann nicht Computer heißen, auch der muss sachkundig betreut werden.

Aber: man kann auch im Handwerk gutes Geld verdienen, wenn man motiviert und fleißig ist! jedenfalls wünschen die Freien Wähler ihren zahlreichen Mitgliedern aus dem Bereich des Handwerks eine gute Zukunft. Es sind alle persönlich gefordert.

Ursula Lorenz

Verdiente Auszeichnung für unsere Zooschule

 

Am 9. April wurde unsere Zooschule wieder einmal ausgezeichnet.Gründungsmitglied im Vorstand freue ich mich darüber besonders.

Projekte, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen, werden als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Unsere Zooschule ist eine der wenigen Einrichtungen dieser Art unter privater Trägerschaft. Der Verein wurde 2004 gegründet, nachdem das Land seine Zuständigkeit gestrichen hatte. Ziel ist, den Menschen unserer Stadt (und nicht nur den zahlreichen Kindern) unsere Verantwortung für die Lebewesen dieser Erde durch eigenes Erleben nachhaltig zu vermitteln. Dies tut die Zooschule unter Leitung von Daniela Vogt, engegierten Mitstreiterinnen und 50 Rangern in hervorragender Weise. Bürgermeister Wolfgang Erichson übergab die Urkunde (leider ohne Scheck) und den "Vielfalt-Baum" stellvertretend an zwei stolze Teilnehmer des Ferienangebotes, stellvertretend für alle Mitstreiter. Die Mitarbeiter der Zooschule zeichnen sich durch überdurchschnittliches Engagemen und großen Ideenreichtum aus. Dafür großen Dank!. Der Preis ist absolut verdient. (mehr unter www.zooschule-heidelberg.de)

 

Ursula Lorenz

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