August 2015

Eine Ära der Freien Wähler geht leider zu Ende.


Dr. Ursula Lorenz beendet nach 17 Jahren Ihre hervorragende Arbeit im Gemeinderat. Dass diese nicht immer schön war, davon berichtet Sie im Interview mit der RNZ.


Wir sagen: Vielen Dank Uschi.



Feierliche Verkehrsfreigabe an der A5: Wirtschaftswegbrücke zwischen HD-Pfaffengrund und Eppelheim fertiggestellt

 

Viel Erfreuliches gibt es von diesem Termin zu berichten: Die Brücke ist freigegeben und wird auch schon rege genutzt. Zudem sprach Herr Norber Barthle als Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur und lobte das Bauwerk mit 42 m Länge und 9,75 m Breite, das durch Spannbetonfertigbauteile zeit optimiert ausgeführt werden konnte. Kosten 2,1 Mio Euro, aufgeteilt zwischen Bund, Land und den Kommunen HD und Eppelheim sowie dem Versicherer des Schädigers. 2012 war die Brücke von einem Schwerlastzug gerammt worden, das Bauwerk stammte ursprünglich von 1936 und ist nun für die Zukunft gerüstet. Gut zu hören, dass aus dem aktuellen Infrastrukturförderungsprogramm der Bunderegierung 537 Mio an Baden Württemberg gehen. Dies entspricht zu 100% den geplanten baureifen Maßnahmen. Hier wurde gut vorgearbeitet vom Land, vertreten durch Frau Gisela Splett, dies sich natürlich über die Freigabe des Geldes freut und nun unverzüglich an die Realisierung dieser Projekte gehen wird. Nach dem das Band durchschnitten war, freute sich die teilnehmende Bevölkerung „jetzt schwätzt keiner mehr“  mit den Veranstaltern am Imbiss im fähnchengeschmückten Zelt. Eine gelungene Zusammenarbeit verschiedener Institutionen!

 

Dr. Simone Schenk (Bezirksbeirätin Wieblingen)

Bericht über Besuch in PHV am 12.08.2015

 

Eine kleine Delegation der Freien Wähler und der FDP hat sich am 12.08.2015 vor Ort in PHV kundig gemacht. Auf dem Weg von der Speyererstrasse zum Eingang sahen wir zahlreiche Dixi-Häuschen. Am Eingang kam zur gleichen Zeit der Shuttlebus aus der Stadt an. Zahlreiche Menschen aller Hautfarben stiegen aus, andere stiegen ein. Es waren vorwiegend junge Männer, einige Familien. Kontrollen erfolgten nicht. Nur bei der Rückkehr mussten die Registrierungsbögen gezeigt werden. Dieser Bus in Halbstundentakt ist eine grandiose Einrichtung,
dem Land ist zu danken. Wir wurden empfangen von Vertretern von Caritas und Diakonie ( Herr Herrmann, Frau Haug, Herr Heinze). Ziel war, vor Ort Informationen über die Probleme der Menschen und die Tätigkeit der Heidelberger Sozialeinrichtungen zu bekommen. Zur Zeit arbeiten 4 Vollzeitkräfte, Plan ist 10 Kräfte. Der Schlüssel sollte 1: 100 sein. Bei der ständig wachsenden Zahl der Flüchtlinge bleibt das wohl noch länger Wunschdenken. Die Zusammenarbeit der beiden kirchlichen Institutionen ist in bestem ökumenischen Sinn hervorragend!. Aufgabe ist in erster Linie hoheitliche Beratung in geschütztem Raum über alle Hilfsangebote. Zum Beispiel treten viele Probleme im Zusammenarbeit mit Schwangerschaften und Geburten auf. Da muss die Verbindung zum Jugendamt und den Kliniken hergestellt werden. Die Medizinische Versorgung ist grundsätzlich vom Land zu leisten. Es stehen zwei Hebammen und stundenweise Ärzte zur Verfügung. Alle Erstaufnahmen durchlaufen einen Gesundheitscheck inklusive Thorax Röntgen. In den Herkunftsländern gibt es durchaus noch Tuberkulose.


Die meisten Flüchtlinge sind alleinstehende junge Männer. Alleinreisende Minderjährige werden von Karlsruhe aus in besondere Einrichtungen, nicht nach Heidelberg geschickt. Natürlich gibt es auch Konflikte bedingt durch die Krisensituation und das Miteinander so verschiedener Ethnien.
Das hält sich aber in vertretbaren Maßen. Wir konnten den Eindruck gewinnen, dass hier in großem Maße sehr menschlich für die traumatisierten Menschen gearbeitet wird. Das gilt auch für die Mitarbeiter der Security und von Europeen Homecare.
Im Gelände war eine friedliche Stimmung, Kinder spielten Fußball, fuhren mit kleinen Fahrrädern oder sogar mit Inlinern. Vergleichsweise mit der Situation in Zeltlagern beispielsweise in Dresden, ist die Lage trotz der erheblichen Überbelegung in PHV noch akzeptabel. Wird das so bleiben??

Der Wunsch unserer Gastgeber: Vermittlung von Akzeptanz für diese ungeplante- ungewollte Situation bei unsern Bürgern.
Wir danken allen, die in dieser Sondersituation hervorragende Arbeit leisten und den Flüchtlingen das Gefühl von Zuwendung und Hilfe vermitteln!

 

Ursula Lorenz

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