Aktuelles

Landtagswahlkampf 2016

 

Wir Freien Wähler sind keine Partei und stehen deshalb nicht zu Wahl in den Landtag zu Diskussion.

Natürlich liegt auch uns das Schicksal unseres Südwestlandes sehr am Herzen. Das ist ja auch der Grund für unser kommunalpolitisches Engagement "demokratische" Wahlen werden erfahrungsgemäß zu einem nicht unbedeutenden Prozentsatz durch die Nichtwähler bestimmt.

 

 Deshalb rufen wir alle Heidelberger Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme am 13.März 2016 auf. Jede Stimme zählt! Nur wer wählt hat dann auch das Recht zum Kritisieren, weil er sich zu einer Entscheidung bekannt hat.

Wer kein Kreuzchen machen möchte, kann durch ungültig machen des Stimmzettels auch das dokumentieren, hat aber gewählt.

 

Ursula Lorenz

Alt-Stadträtin für die FWV

 

Landtagswahlkampf 2016 FDP

 

Am 17.02.2016 konnte man den Bundesvorsitzenden der Freien Demokraten Christian Lindner, mit dem FDP Landtagskandidaten von Heidelberg, Oliver Wolf, in der Print Media erleben. Bei strahlendem Sonnenschein war das Auditorium voll besetzt, es erfolgte Life-Übertragung in einen zweiten Raum! Der Vorsitzende des Ortsverbandes Sebastian Romainczyk gab eine kurze Begrüßung und Einführung. Sein Schwerpunkt: Schulsituation, Bildungspläne, Wirtschaft. Oliver Wolf gab sachlich kurze Statements und rief auf zu: Mut machen, Initiative zeigen, Angstmacher bekämpfen, Eigeninitiative und Eigenverantwortung fördern, Hass und Ausländerfeindlichkeit bekämpfen.

 

Lindner rief nachdrücklich zur Teilnahme an der Wahl auf. Jede nicht abgegebene Stimme sei eine Ohrfeige für Millionen Menschen, die wenigstens einmal im Leben frei wählen möchten. Ich hoffe, unsere Mitbürger aus der ehemaligen DDR sehen das auch so.

 

Zuwanderung muss kontrolliert aber nicht grenzenlos erfolgen ( das klingt gut, zeigt aber keine realistische Lösung auf, denke ich). Es müssen dabei rechtsstaatliche Regeln eingehalten werden. Bildung: keine Gleichmacherei, die Menschen haben verschiedene Anlagen. Unbedingt Beibehaltung der Gymnasien und des dualen Ausbildungssystems. Darum beneiden uns viele andere Länder. Es darf nicht sein, dass durch zunehmende Flucht in die Privatschulen die Gleichheit der Bildungschancen missachtet wird. Das gibt eine soziale Spaltung schon von Beginn an.

 

Für die Wirtschaft: Deutschland verliert auf dem internationalen Weg zur Digitalisierung. Das wird sich in Kürze schwer rächen Die Erbschaftssteuer für Unternehmen muss geändert werden. Die Unternehmen müssen investieren können , um Arbeitsplätze zu sichern und zu mehren.

 

Auf diese wenigen Punkte möchte ich mich beschränken. Natürlich wurden auch ein paar giftgrüne und blutig rote Pfeile in Richtung Landesregierung abgeschossen. Jedenfalls: der Nachmittag war durchaus unterhaltsam, mit Applaus wurde nicht gespart. Man darf gespannt bleiben!


Ursula Lorenz

 

Bild: fdp.de

 

 Landtagswahlkampf 2016

 

 

 

Langsam nimmt der Wahlkampf Tempo auf.

 

Am 23.2.2016 war ich mit meinem Mann beim Wahlgespräch im Alten Theatersaal mit Guido Wolf, dem Spitzenkandidaten der CDU.  Wir haben festgestellt, es ist ein sehr großer Unterschied, ein Person nur aus Pressemitteilungen und kurzen Fernsehbeitragen oder Life zu erleben. Er sprach kenntnisreich (Voraussetzung für so eine Bewerbung) durchaus auch mit etwas Humor, nicht zu viel Häme für die Konkurrenz.  Wir hatten den Eindruck, er bekam durchaus Kontakt zum Publikum während der Fragestunde. 

Wir waren hingegangen, weil ich mich erheblich über die Äußerungen von ihm und Julia Klöckner erregt habe. Nachdem er all die unrealistischen Vorschläge zur Reduzierung der Flüchtlingszahlen aufgezählt hatte, habe ich versucht, ihn zu konkretisieren. Ich fragte: wie stellen Sie es sich vor, wenn unsere Fregatten im Mittelmeer Bootsflüchtlinge gerettet haben, sie in Griechenland abgesetzt haben, diese Menschen dann auf den Weg nach Deutschland gehen und am Stacheldraht in Mazedonien scheitern.

Was machen Sie mit den Unglücklichen, die dort ankommen, wenn das Tageskontingent erfüllt ist? Meinen Sie nicht, dass Sie unserer Kanzlerin in den Rücken fallen?

Die Antwort war wortreich und wiederholte das bekannte Wunschdenken nach Einigkeit mit dem übrigen Europa usw.  Er unterstütze Frau Merkel und sei mit ihr einig- was immer das heißen soll. Damit kann ich nicht zufrieden sein....

Starken Beifall bekam er für seine Auslassungen zur Bildungs- besonders Schulpolitik. Die RNZ berichtet ausführlich. Was mich verwundert hat: die CDU Gemeinderatsfraktion war nur mager  vertreten: Frau Kandidatin Prof. Dr. Marme, Herr Kutsch, Herr Föhr (die Jugendtruppe). 

 

Zusammenfassung: für uns hat er einerseits gepunktet, andererseits ist für mich seine Flüchtlingspolitik so nicht akzeptabel... Was tun am 13.März 2016?

 

Am 27. Februar werden wir uns Christian Linder anhören und ansehen.

 

Danach gehen wir auf Reisen.

 

Ursula Lorenz

 

Bild: CDU-BW

 

Pfennigbasar

 

Am 18.02.2016 fand der 26. Pfennigbasar im Bürgerhaus Emmertsgrund statt. Ich wurde wieder eingeladen, obgleich nicht mehr aktiv im Stadtrat. Das hat mich gefreut. Bei der Anlieferung eine Woche davor schien es, als ob die Spendenbereitschaft etwas geringer als in den Jahren davor war, viele Schränke wurden sicher für die Flüchtlinge geplündert. Bei der Eröffnung war dann alles wieder wie gewohnt.

 

Großartig ist der Einsatz der routinierten Helfer bei der Vorbereitung, dem Sortieren, der Betreuung der Stände. Das wurde natürlich von allen Rednern der kurzen Begrüßung gewürdigt. Die Stadt wurde wie schon üblich durch Bürgermeister Erichson vertreten. Er nahm auch die Preisverleihung an die Gewinner des Malwettbewerbes der Schulen vor. Hier glänzte die Gregor-Mendel-Realschule! Bemerkenswert ist, dass sich die Institution Pfennigbasar auch nach dem Wegzug der Amerikaner erhalten hat und kein bißchen schwächelt. Der Dank der Freien Wähler gebührt allen ehrenamtlichen Helfern!

 

Ursula Lorenz

 

Bild: SWR.de
Bild: SWR.de

Stellungnahme der Freien Wähler Heidelberg zum Thema Windenergie:

 

Standorte in der Ebene (Grenzhof Ost und Kirchheimer Höfe)

 

 Vorneweg: Natürlich sind auch wir Freien Wähler für den Ausbau und die Nutzung alternativer Energieformen. Auch für Windenergie, an Orten, an denen dies ökonomisch sinnvoll und ökologisch vertretbar erscheint. In der windarmen dicht besiedelten Metropolregion sehen wir beide Voraussetzungen nicht wirklich erfüllt. Derzeit wird aufgrund politischer Zielsetzungen und Erlasse überall in Baden Württemberg nach Standorten für Windkraftanlagen gesucht. Die Diskussion vergangenen Donnerstag im gemeinsamen Umwelt- und Stadtentwicklungsausschuss hat gezeigt, dass für Heidelberg am ehesten am Standort „Drei Eichen“ halbwegs günstige Bedingungen vorliegen.

Dem Antrag der „Heidelberger“, für alle Wohnsiedlungen in der Ebene, ob Dorfgemeinschaft oder Stadtteil, die Abstandsregelung auf 1000 m hochzusetzen, haben wir uns gerne angeschlossen, weil es aus unserer Sicht nicht in Ordnung ist, bis auf 450 m an die Bebauung heranzugehen, wie es nach dem Gesetz bei Dorfgemeinschaften möglich wäre. Ich finde, wir sollten die Menschen in dieser Frage gleich gut behandeln. Der Nachbarschaftsverband hat die Grenze schon auf 600 m hochgesetzt. Unsere inständige Bitte, den Oberbürgermeister zu beauftragen in der Versammlung des Nachbarschaftsverbandes dafür zu werben, doch für den hiesigen Nachbarschaftsverband die 1000 m Abstandsgrenze für alle Wohnsiedlungen festzulegen, hat sich die rot grüne Mehrheit leider geschlossen nicht angeschlossen. Es mag Regionen geben, wo eine nahe Bebauung weniger stört und schadet. In Heidelberg sehe ich das nicht so.

 

Dr. Simone Schenk

 

Neujahrsempfang der FDP am 02.02.2016

 

beim diesjährigen Neujahrsempfang ergriffen die beiden FDP-Stadträte Kay Breer und Michael Eckart die Gelegenheit, ihre Arbeit und ihre Pläne für 2016 im Gemeinderat zu erörtern. Wir Freien Wähler bilden ja im GR eine Arbeitsgemeinschaft, die sich grundsätzlich bewährt hat. Nicht einig sind wir im Punkt Verkürzung der Sperrzeiten in der Altstadt. Es hat sich gezeigt, dass die Vorstellung, durch Öffnung der Kneipen am Wochenende bis 5 Uhr früh den Lärm zu entzerren, nicht richtig war. Wir sind der Ansicht, bis 3 Uhr ist lang genug. Für die 5. Neckarquerung fehlen auch die juristischen Vorgaben. Beide Vertreter der AG können durchaus ohne Störung der Atmosphäre unterschiedliche Ansichten haben. Sonst sind wir meistens einig.

 

Sehr gut hat der leider wenig bekannte Landtagskandidat Oliver Wolf sich in seiner Ansprache präsentiert. In knappen Worten, konzentriert und überzeugend stellte er sein Programm vor: Es basiert auf praktischer Vernunft, macht Bildung zu einem Schwerpunkt. Bildung bedeutet für die Freien Demokraten nicht die Egalisierung, wie sie bei Grün-Rot in den Gemeinschaftsschulen und teilweise bei der Inclusion verstanden wird. Das Gymnasium soll erhalten werden (das betreiben schon allein die Eltern), auch Förderschulen sollen ihre Bedeutung behalten). Eine wichtige Aufgabe ist der Ausbau der Infrastruktur, besonders des schnellen Netzes für Industrie und Handel. Die innere Sicherheit muss gefestigt werden, die liberale Gesellschaft weiterhin gestärkt werden. Als Geschäftsmann und Familienvater vertrat er seine Pläne energisch und glaubhaft.

 

Als letzter Redner sprach Dr. Hans-Ulrich Rülke, Fraktionsvorsitzender der FDP im Landtag. Er zeichnete ähnliche Aufgaben und Pläne wie der Kandidat für Heidelberg. Rülke legte seine Vorstellungen zur Flüchtlingspolitik besonders im Land dar. Er warf der Regierung "Staatsversagen" und mangelnde Klarheit der Pläne zur Reduzierung der Flüchtlingszahlen vor. Das goldene Ei hat natürlich auch er nicht legen können. Alle sind sich einig über die Notwendigkeit zum Handeln. Aber wie?? Ich meine, wir dürfen nicht vergessen, dass wir Mitglieder des CHRISTLICHEN Abendlandes sind und neben allen wirtschaftlichen Berechnungen grundsätzlich die Barmherzigkeit nicht über Bord werfen dürfen. Wer Flucht, Vertreibung, Hunger, Bomben erlebt hat, wird eine andere Sichtweise haben als Politiker die knallhart mit Fakten rechnen. Ein Patentrezept gibt es leider nicht.

 

Mit der Bildungs- und Wirtschaftspolitik signalisierte er Einigkeit mit Oliver Wolf. Auch die Energiepolitik wurde gestreift. Die vollmundigen Versprechungen des Ministerpräsidenten zum Ausbau der Windenergie schlummern mangels Wind. An Stelle von mindestens 600 neuen Anlagen gibt es gerade mal 100. Man spürte, es ist ein ausgeprägter Wille zur Aufnahme der Regierungsverantwortung vorhanden, Sachkenntnisse überwiegen Ideologie.

 

Ich darf der FDP sicher im Namen der Freien Wähler Erfolg bei der Landtagswahl 2016 wünschen!

 

Ursula Lorenz

Neujahrsempfang der TSG Rohrbach

 

Im Beisein zahlreicher geladener Gäste aus Politik, Sport, Wirtschaft und Sportverbänden fand in der wunderbar sanierten Mensa der IGH der diesjährige Neujahrsempfang des größten Sportvereins unserer Stadt statt. Der Erste Vorsitzende Thomas Müller begrüßte viele Gäste einzeln, ich nenne nur MdB Lothar Binding, Ministerin Theresia Bauer, den scheidenden Präsidenten des Badischen Sportbundes Heinz Jalinek, zahlreiche Stadträte. Nicht begrüßt werden konnte der Landtagskandidat der AfD Niebel, der ohne Entschuldigung nicht erschienen war...

 

Zu meiner großen Überraschung und Freude, wurde ich als Altstadträtin am Ende begrüßt, für meinen Einsatz für den Sport gelobt und bekam mit einem Frühlinsblumenkörbchen einen Extra Dank! Das hatte ich wirklich nicht erwartet. Alle Ansprachen würdigten die Bedeutung des Sports für die Gesundheit, für das Miteinander, die Enrwicklung der Gemeinschaftsfähigkeit und nicht zuletzt die Integration. So war es nur konsquent, dass Frau Bauer mehr finanzielle Zuwendungen vom Land versprach, das gab natürlich Applaus - 6 Wochen vor der Landtagswahl. Bemerkenswert war die in Rhetorik, Mimik, Körpersprache glänzende und höchst engagierte Rede des Präsidenten des Badischen Sportbundes. Das allein lohnte die Anwesenheit. Einzelheiten spare ich, man findet sie sicher auf der Homepage des Vereins. Eine gelungene kleine Tanzeinlage der Mini-Teenies des Jump-Tanzstudios gab den künstlerichen Pfiff. Bemerkenswert: die Turnhalle am Erlenweg soll noch vor den Sommerferien eröffnet werden, die Großsporthalle scheint auf einem konkreten Stadium angekommen. Ich saß neben Herrn Bürgermeister Schmitt aus Bautzen, der für seine Stadt grundsätzlich auch mit der Entwicklung zufrieden war. Das hat mich besonders gefreut. Alles in Allem: es war eine Veranstaltung, die deutlich machte, welche große Rolle die Sportvereine für unsere Stadt in jeder Beziehung spielen. Ich bekam ein Dauerehreneinladung für die nächsten Jahre! Das verpflichtet zum Gesund-bleiben. Dafür sorgen meine Walking- und Gymnastikgruppe bei der TSG. Und last not least ein Zitat von Theresa Bauer:"Sport macht schlau"

 

Ursula Lorenz

 

Lieber Holger,

 

ich gratuliere Dir zu Deinen ersten fünf Jahren in Heidelberg und danke Dir für die großartige Entwicklung, die unser Theater vom Zelt zum Marguerre-Saal unter Deiner Regie genommen hat. Natürlich ist das auch eine Leistung des ganzen Theaters und der vielen auf allen Ebenen so engagierten Mitarbeitern

Ein Lohn dafür sind die zahlreichen Nennungen, Nominierungen und Preise, die in der schönen Broschüre aufgezählt sind.

Ohne die abendlichen Lustveranstaltungen im Gemeinderat kann ich jetzt auch mehr zu Euern Füßen sitzen und genießen.

Ich kann nur hoffen, dass Euer Elan anhält und Heidelberg auch für Dich noch weiter ein interessanter Platz ist.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Ursula Lorenz

 

Bild: Florian Merdes

http://www.theaterheidelberg.de/personen/holger-schultze-2/

 

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