Aktuelles Mai 2015

Eröffnung des Weinwanderweges Boxberg-Emmertsgrund-Rohrbach und der der vom Stadtteilverein Rohrbach gestifteten Bank am Weinwanderweg.

Stadtrat Raimund Beisel auf Maitour, hier mit den Vorständen des AC Germania Ziegelhausen bei der Pferchelhütte.

Raimund und Frank Beisel bei der Einweihung vom Rohrbach Markt mit Karin Weidenheimer, der 2. Vorsitzenden des Stadtteilvereins Rohrbach.

Ziegelhausen. (ths) An der Notwendigkeit, auch in Ziegelhausen eine Nextbike-Station in der Nähe einer Haltestelle für den ÖPNV einzurichten, zweifelt keiner. Aller-dings regte sich der Widerspruch bei dem derzeitigen Standort auf dem Parkplatz der Neckarschule, zumal die Vorrichtung für die acht Fahrräder gleich zwei Parkplätze wegnimmt, im schlimmsten Fall gar vier. Auf diesen Missstand machte der Stadtteilverein aufmerksam und forderte zusammen mit Vertretern des Bezirksbeirats und Ziegelhäuser Stadtträten eine Verlegung dieser Station auf die Seite, wo bis zu dreißig abgestellte Fahrräder, zum Teil auch neben den Vorrichtungen wild abgestellte und nicht mehr fahrbereite Drahtesel, so langsam eine Schmuddelecke bewirken.

"Hier könnte man die Station neben dem schon vorhandenen Elektrokasten aufbauen und die Vorrichtungen für die weiteren Fahrräder neu ordnen und die gesamte Fläche erweitern", betonte der Stadtteilvereinsvorsitzende, Stadtrat Raimund Beisel. Dass bei der vorgeschlagenen Alternative einige Hürden zu überspringen seien, erklärten der stellvertretende Leiter des Amts für Verkehrsmanagement, Jürgen Kuch, und Thomas Raab. Dennoch sagten beide zu, das Landschafts- und Planungsamt, was Verlegung und Kosten angeht, einzuschalten und "wenn möglich" im Juni den Bezirksbeirat auf dessen Sitzung über das Ergebnis zu informieren. Für das Gremium fasste dabei Bezirksbeirat Peter Schlör die Kritik zusammen, da man ohne Einbeziehung der Räte "die Standortsuche der Nextbike-Station für missglückt" hielt. "Hier wäre es besser gewesen, unsere Erfahrung zu nutzen, anstatt im Gemeinderat das Projekt als einen von vielen Tagesordnungspunkten durchzubringen", so Schlör. Beruhigen konnte Kuch die Vertreter der DJK/FC, dass im Falle der Nichtverlegung bis zum Juli das Stellen der Zelte für die Straßenkerwe nur eingeschränkt möglich sei. Bis auf die Solarstele ließe sich nämlich in dieser Zeit die gesamte Einrichtung abbauen. Drei zusätzliche Parkplätze stellte Kuch zudem in der Kleingemünder Straße in Aussicht. Demgegenüber fielen in der gleichen Zeit rund zwanzig weg, zählte Beisel auf, davon fünf dem-nächst bei der ehemaligen Laurentius-Kirche.

Foto Welker

Unser Klärwerk

 

Die Mitglieder des AZV von  Heidelberg und den Vertretern der übrigen Mitglieder aus der Umgebung hatten am 6.5.2015 nach der Sitzung Gelegenheit, einen kurzen Rundgang über die Anlage Klärwerk Nord zu machen. Im Süden in Wieblingen ist das 2. Werk neben dem Recyclinghof.

Beide sind durch einen großen Düker, der neben der Liselottestraße und dann unterm Neckar verläuft, miteinander verbunden. Die Abwasserversorgung wird von den Bürgern normaler Weise kaum wahrgenommen, dabei bedarf sie großer finanzieller Investitionen. Das ankommende Schmutzwasser wird im 1. Arbeitsgang von festen Partikeln befreit, große Rechen holen diese Dinge vor einem Sieb heraus, dann erfolgt die Durchmischung mit Luft-Sauerstoff, um das Wirken der klärenden Bakterien zu unterstützen. Verschiedene Chemikalien (z.B.

Phosphor und Nitrate) müssen mit biologischen Prozessen ausgefällt werden. Dann kommt eine weitere Klärstufe in langen Betonwannen. Zuletzt kann das saubere Wasser in den Neckar geleitet werden. Tag und Nacht werden Messungen und bedarfsweise Korrekturen vorgenommen. Heidelberg bietet einen der besten Tarife bei optimalen Ergebnissen an: 9 Cent / ccm!

Weitere Einzelheiten erspare ich an dieser Stelle. Erstaunlich: es gibt nur eine geringe Geruchsbelästigung,

 

Ursula Lorenz

 

Spatenstich Erlenweghalle


Endlich- geplant wird seit 2009- erlebten wir den 1. Spatenstich für die Erlenweghalle. in Rohrbach. Bis 2016 soll das Gebäude stehen. Es war ein harter Kampf, vom 1. Vorsitzenden Thomas Müller unermüdlich und zuletzt erfolgreich betrieben. Die Pläne mussten aus verschiedenen Gründen- natürlich auch wegen der Finanzierung- immer wieder überarbeitet werden.

Jetzt sind alle zufrieden. Aufgaben: Kinder- Jugend- und Seniorensport.

Dazu eine eigene Fechthalle, das ist wohl in Deutschland einmalig. Der Gemeinderat gab nach mehrfacher Beratung vor einem Jahr seine Zustimmung. OB Würzner zog Bilanz: in Heidelberg haben 130 Vereine 40000 Mitglieder, die TSG mit über 3000 ist der größte Verein. Seit 2009 hat Heidelberg in die Sportstätten 31 Mio. € investiert, gut investiert.


Die Finanzierung dieser Halle mit insgesamt 7 Mio. € hat verschiedene Töpfe: die TSG hat 600 000€ eingebracht,  das Land mit dem Sportförderprogramm 600 000 €, den größten Brocken die Stadt. Zuletzt haben sich Thomas Müller  und Gerhard Schäfer vom Sportkreis nach Stuttgart begeben und direkt bei Finanzminister Nils Schmid, Kultusminister Stoch und unserer Heidelberger Kulturministerin Theresa Bauer für das Projekt geworben- erfolgreich. Das Planungsbüro Weindel aus Waldbrunn ist in Heidelberg gut bekannt, die Baubetreuung hat wieder einmal die GGH übernommen. Heute am 4. 5. 2015 wurde bereits eifrig gebaggert. Das Vereinshaus wird demnächst fertig werden. Alle Gebäude sind im Passivhausstandard geplant. (Da dürfte allerdings die Frage erlaubt sein, ob nicht Niedrigenergiestandard ausreichen könnte).

Als TSG- Mitglied und Nutzer der alten Halle freu ich mich auch ganz persönlich über das Projekt.

Die Freien Wähler haben von Beginn an ihre Unterstützung gegeben und danken allen Beteiligten. Besonderer Dank gilt dem 1. Vorsitzenden Thomas Müller, der sich mit allen Hoffnungen und auch Tiefschlägen unbeirrlich erfolgreich diesem Projekt gewidmet hat!

 

Ursula Lorenz

Von Links: Raimund Beisel, Dr. Dietrich Lorenz, Jubilarin Reinhild Ziegler, Ursula Lorenz.  Foto: Welker
Von Links: Raimund Beisel, Dr. Dietrich Lorenz, Jubilarin Reinhild Ziegler, Ursula Lorenz. Foto: Welker

Unsere Ehrenvorsitzende Dr. Reinhild Ziegler feierte am 3.5.2015 ihren 75. Geburtstag.

Die Freien Wähler freuen sich, dass unsere Ehrenvorsitzende Dr. Reinhild Ziegler nach einem Jahr voller Krankheit und mehreren Operationen ihren 75. Geburtstag im Kreise ihrer Familie und enger Freunde feiern konnte. Der Verein hat sich auf einen kurzen Besuchbeschränkt. unser 2. Vorsitzender und Stadtrat Raimund Beisel, Stadträtin Dr. Ursula Lorenz und Dr. Dietrich Lorenz als Freund und Beiratsmitglied gratulierten im Namen aller Mitglieder.
die beiden Kinder mit Ehepartnern mit insgesamt vier reizenden Enkelkindern und weitere Verwandte und enge Freunde begleiteten diesen schönen Tag. Die RNZ hat schon den bunten beruflichen und vor allem auch kommunalpolitischen Werdegang unserer Jubilarin gewürdigt. Alle Stationen zeigten ihre unglaubliche Energie bei der Umsetztung ihrer Pläne: Flucht aus der DDR, da das sozialistische Paradies sie nicht studieren ließ, Medizinstudium, Promotion, mehrere Stellen an verschiedenen Kliniken. Hochzeit 1970 mit dem Architekten Horst Ziegler, der leider 1991 akut verstarb. Daher rührt wohl auch ihr Interesse für Architektur. Als Mitglied und jetzt Vorsitzende des Beirats für Menschen mit Behinderung arbeitet sie höchst intensiv im Bauausschuß und bei der Entwicklung der Konvesionsflächen mit. Nur jemand, der selber mobilitätseingeschränkt ist, kann  entsprechende
  Anregungen bei allen Baumaßnahmen geben. Das tut sie in großartiger Weise mit erheblichem körperlichen Einsatz bei Verhandlungen und Begehungen.
1994 übernahm sie für 19 Jahre den Vorsitz bei den Freien Wählern. Für diese Zeit gilt ihr unserer besonderer Dank!
Auch im Stadtteil Ziegelhausen  brachte sie sich ein, vier Jahre als Vorsitende und anschließend als stellvertretende Vorsitzende. Daraus erwuchs ihre Partnerschaft mit unserm Stadtrat  Raimund Beisel, der ihr als Vorsitzender folgte. In all den Jahren hatte sie mit starken gesundheitlichen Problemen und wiederholten schweren Operationen zu kämpfen. Ihre großartige Familie und auch die Freude an der Erfüllung öffentliche Aufgaben waren ihre Motivation zum Durchhalten. Die Vergabe der Bürgerplakette der Stadt Heidelberg war ein wohlverdientes  kleines Dankeschön
Die Freien Wähler stehen tief in ihrer Schuld und wünschen jetzt Stabilisierung ihrer Gesundheit.
 Wir danken Reinhild Ziegler für ihren Einsatz für die Freien Wähler und die Bürger der Stadt Heidelberg

Ursula Lorenz, Raimund Beisel

„Ich möchte mich ganz herzlich bei allen Mitgliedern der Freien Wähler und der Besuchs- Abordnung des Vorstandes durch Stadträtin Dr. Ursula Lorenz und Stadtradt Raimund Beisel bedanken. Neben Glückwünschen zu meinem 75. Geburtstag habe ich einen wunderschönen Rosenstrauß erhalten. Ebenso hat Stadträtin Dr. Lorenz eine Würdigung über mich abgegeben, die mich ganz verlegen macht.

Nochmals vielen Dank.

Ich werde den Freien Wählern eine kleine Spende übergeben. Und bei nächster Gelegenheit gibt es einen kleinen Umtrunk.


Eine reizende Person (männlich oder weiblich?) hat inkognito vor meiner Haustür eine sehr schöne Gardenia-Pflanze mit passendem Topf und besonders lieben Worten abgestellt.

Ich habe mich sehr darüber gefreut, zumal ich Blumen liebe.

Leider kann ich mich nicht persönlich bedanken, da ich tatsächlich nicht weiß, wer der liebenswürdige Geber war.


So bedanke ich mich auf diesem Wege sehr herzlich.


Mit freundlichen Grüßen

Eure Reinhild Ziegler


Reiterfest in Wieblingen

 

vom 1.-3. Mai fand das jährliche Reitturnier in Wieblingen statt. Leider war der 3. Mai besser für Seepferdchen geeignet, es regnete fast ununterbrochen.

Insgesamt waren mehr als 500 Pferde gemeldet. Die Organisation klappte wie  gewohnt vorzüglich. Wir hatten die Freude, den neuen Vorsitzenden Herrn Weixler kennen zu lernen. Frau Nägele war nicht mehr angetreten. Herr Weixler stammt aus Wieblingen und ist schon seit Jahren im Verein verantwortlich tätig. Ein großes Glück für unseren feinen Reitverein. Und: wir trafen zu wiederholtem Mal unsere Altoberbürgermeisterin Beate Hürholz-Weber mit Mann und Mutter.  Wir freuen uns, dass es ihr in jeder Beziehung so gut geht!

Über allem kreiste ein Storch, er war fleißig gewesen, zahlreiche Kinder bevölkerten den schönen Platz. Wir sind uns bewußt: wir leben auf einer glücklichen Insel auf dieser zur Zeit so von Krieg und Elend geschüttelten Welt...

 

Ursula Lorenz

Abschied von Voi Nam

 

Am 1. Mai schlug die Stunde des Abschieds von Voi Nam. Die Rotation in der Elefantenmänner AG hat sich inzwischen gut eingespielt. Voi Nam ist jetzt 13 Jahre alt, 5 Jahre war er in Heidelberg. Er reist mit 1600 kg mehr an Gewicht zurück in seinen Geburtszoo Leipzig. Den Transport Container konnte man bewundern, er erscheint zuverlässig stabil. Nachdem von den Besuchern Äpfel im Gelände verteilt und auf einem Hügel mit der Schrift "Tschüß Voi Nam" ausgelegt waren, wurde der Star des Tages zunächst alleine auf das Gelände gelassen. Er genoss seinen Auftritt und fing sofort an, die Äpfel auf der Schrift sorgfältig nacheinander mit System zu verzehren. Ob er den Text gelesen hat?? Ob er lieber hierbleiben will? Wir waren mit den Tiergartenfreunden in Leipzig und sind sicher, auf der größeren Anlage mit Damen wird es ihm gefallen.

Der Nachfolger Ludwig aus München wird schon bald erwartet. Diese Elefantengruppe ist einzig in Deutschland und hat sich gut bewährt und zur Attraktivität unseres Zoos beigetragen.

 

Ursula Lorenz

Eröffnung DLRG Rettungsstation am Neckar

 

Am 2. Mai wurde wie alle Jahre die Saison der DLRG-Rettungswache am Neckar eröffnet. Der Einsatz war allerdings schon vorher erfolgt:

Abfeiern  und Feiern der Realschüler zum Abschluss der schriftlichen Prüfungen hatten leider für reichlich Arbeit schon vorher gesorgt. Dabei ist und bleibt der Alkohol nach wie vor das Hauptproblem. Jugendliche müssen betreut, die Eltern informiert und die massiv alkoholisierten fast noch Kinder in die Kliniken gebracht werden. Eine jährliche traurige Erfahrung trotz Präventionsmaßnahmen in den Schulen.

 

Wie alle Jahre wurden Ehrungen für die Mitglieder vorgenommen, die die meisten Stunden im Einsatz gemacht haben. Ein Dauerabonnent hat auch in diesem Jahr  Alexander  Walter mit    277,75  Stunden vorzuweisen. Aberauch alle nicht namentlich genannten Mitglieder in der Verwaltung und auf der Station bringen große Einsätze in ihrer Freizeit für die Sicherheit unserer Heidelberger Mitbürger. Ihnen allen gebührt unser Dank. Die DLRG hat in Heidelberg 60 aktive Mitglieder, darunter zahlreiche unter 27 Jahren. Es gibt beruhigend viel Nachwuchs!

 

Die Freien Wähler danken besonders dem Vorsitzenden und unserm Mitglied Andreas  Keller und auch Peter Kocks, Ehrenmitglied nach vielen aktiven Jahren.

 

Übrigens: Im Hintergrund auf dem Foto auf dem Neckar: Die Lieselotte, die uns alle immer wieder an Nils Weber erinnert!

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