Aktuelles im November 2014

6.11.2014:Rundgang Boxberg mit Ingo Smolka

Der Stadtteilvereinsvorsitzende vom Boxberg, Ingo Smolka, hat der FWV einige Wünsche vorgestellt.

 

 

Teilnehmer der Begehung: teilweise Rektor Engelhard, vom Stadtteilverein der Vorsitzende Ingo Smolka, Schrift führer Herr Schmidt, später Kinderbeauftragte Fr. Beyer, FWV : Fr. Dr. Ursula Lorenz , Stadträtin, Herr Dr. Dietrich Lorenz (Beirat FWV), Raimund Beisel zukünftiger Stadtrat FWV akut verhindert.

 1. Waldparkschule: Die Toiletten wurden renoviert. Dabei wurde im Jungenklo für die Fliesenverfugung ein (preiswertes?) Material gewählt, das sich mit dem gelegentlichen Kontakt mit Urin trotz heftiger Reinigungsversuche deerart verbindet, dass ein unerträglicher Dauergeruch entstanden ist. Wir haben uns davon überzeugt. Die Kinder ekeln sich so, dass sie gelegentlich mit nassen Hosen  nach Hause kommen!

Konsequenz: Besprechung im BA bezw. in der GGH.

2. Essensversorgung durch räumliche Enge nicht geordnet durchführbar, auch 2 Schichten reichen nicht. Es fallen 3 Klassenräume deswegen fort, die wegen der wachsenden Schülerzahl dringend gebraucht werden.

Außerdem: das Essen schmeckt nicht und muß 4 ! Wochen vorher bestellt werden. Die Kinder nehmen lieber die von der Schule organisierte Suppe.

Vorschlag: Im Erdgeschoß gibt es zwischen 2 Baukörpern eine Freifläche und einen nicht genutzten Keller. Hier könnte eine Mensa für 60 bis 80 Kinder entstehen.Toiletten und Wasser sind erreichbar.

 

3.Bewohner nehmen mit ihren Hunden zur Abkürzung häufig den Weg über das Schulgelände, entsprechend gibt es immer wieder Hundehaufen, die von den Besitzern nicht beseitigt werden.

Vorschlag: beim Zugang zum Haupteingang ein Piktogramm, Hunde verboten und ein Mäuerchen, dass das Gelände als Schulgelände kein öffentlicher Weg ist.

 

4.Der Bolzplatz bei der ev. Kirche entfällt bei Neubau vom Gemeindehaus. Der Zugang zum Ersatzangebot an der Schule und dem dahinter liegenden Spielplatz ist weder für Mütter mit Kinderwagen, noch mit Roller oder Rollator erreichbar, da nur über Treppe zugängig.

Vorschlag: etwas nördlich vom Treppenaufgang einen Weg südlich der Schule mit einer leichten Steigung zum Spielgelände. Jetzt wird ein Trampelpfad genutzt.

 

5. Ein Hinweisschild auf den Zebrastreifen über den Boxbergring hängt parallel zur Straße, ist für PKW nicht erkennbar (allerdings ist der Zebrastreifen mit Beleuchtung und hoch plazierten Schildern signalisiert)

Vorschlag: Schild um 90 Grad drehen

 

6. Zugang zum südlichen Gehweg am Boxbergring gegenüber vom Indunazentrum für Kinderwagen wegen einer Treppe nur mit Umweg über die Straße zu erreichen

 

Vorschlag: das Verkehrsmanagement erarbeitet gerade eine Vorlage für den nächsten Bezirksbeirat. Hier sollte ein Kompromiß  wegen der (Besitzfrage eines Zugangsstreifens) akzeptiert werden. Ich habe mit Herrn Thewald darüber gesprochen. 

 

7. Das Indunazentrum vegetiert dahin, der Lebensmittelmarkt hält sich leidlich. Das Angebot im Einkaufszentrum auf dem Emmertsgrund ist gut und auch gut angenommen.

 

Ich hoffe, es gelingt in absehbarer Zeit, wenigstens die dringendsten Projekte umzusetzen.

 

Wir werden den Boxberg bei den Haushaltsberatungen nicht vergessen!

Teilnehmer der Begehung: teilweise Rektor Engelhard, vom Stadtteilverein der Vorsitzende Ingo Smolka, Schrift führer Herr Schmidt, später Kinderbeauftragte Fr. Beyer, FWV : Fr. Dr. Ursula Lorenz , Stadträtin, Herr Dr. Dietrich Lorenz (Beirat FWV), Raimund Beisel zukünftiger Stadtrat FWV akut verhindert.
Es gibt erhebliche Raumdefizite, siehe unten. Weiterhin fehlen dringend Lehrkräfte und insbesonders Fachkräfte zur Betreuung von Inclusionskindern. Meine persönliche Meinung: Bevor nicht genügend Fachpersonal von der Regierung gestellt wird, sind die meisten Kinder mit Behinderungen in gut eingerichteten Förderschulen, die wir ja in Heidelberg haben, besser versorgt. Kommt hinzu, dass die Waldparkschule in keiner Weise barrierefrei zu nutzen ist.
Soweit richtet sich mein Bericht an Herrn Brühl. Die Verkehrsfragen habe ich schon mit Herrn Thewalt angesprochen.
Ich hoffe, man kann in einigen Punkten Abhilfe schaffen.

Mit freundlichen Grüßen

13.11.2014 Unser neuer Stadtrat Raimund Beisel

Am 13.11.2014 wurde unser neuer Stadtrat Raimund Beisel in den Gemeinderat eingeführt und vereidigt. Er ist Nachrücker für unsern Stadtrat und ersten Vorsitzenden Nils Weber, der am 25.9.2014 seinem Krebsleiden erlegen ist.
Raimund Beisel ist seit langer Zeit als erster Vorsitzender des Stadtteilvereins Ziegelhausen in die Heidelberger Kommunalpolitik eingebunden. Er wird uns in der AG mit der FDP im Haupt-und Finanzausschuß, im Aufsichtsrat der Akademie für Ältere, im Kuratorium der Stadt Heidelberg Stiftung vertreten.  Seine Schwerpunkte werden die Vertretung der Interessen der Vereine und der Interessen von Handwerk und Gewerbe sowie allgemeine Stadtentwicklung und Verkehr sein. 
Ich freue mich auf gute Zusammenarbeit! 

14.11.2014: Jubiläum unserer Jugendkunstschule

Am 14.11.2014 nahm ich in Begleitung unserer Simone Schenk an der Eröffnungsfeier des Jubiläums der Jugendkunstschulen teil. Es war ein dreifaches Jubiläum: JKS Heidelberg 30 Jahre, 25 Jahre Landeskunstschule und Vergabe des Jugendkunstpreises zum fünften Mal. Von allen Rednern wurde die hervorragende Leistung unserer Einrichtung durch Frau Hoffmann- Dodt betont. Das Motto: Gesicht zeigen. Die Eröffnung begann mit einem sehr guten Film der Entstehung farbiger Gesichter mit phantasievollen Bemalungen. Besonders bemerkenswert: Die Moderation durch zwei Schüler, die kurze Einführungen der Referenten gaben: es war wirklich eine Demonstration der Jugend!
Der OB ließ sich die Begrüßung nicht nehmen, Landtagsabgeordnete und Vertreter der Landesregierung wurden begrüßt, ich vertrat den Heidelberger Gemeinderat. Dann kam ein hervorragender Vortrag von Frau Prof. Ursula Bertram von der TU Dortmund.
Wichtigstes Fazit: in Zukunft werden viele Menschen ihren Beruf im Laufe des Lebens drei mal ändern. Das ist nur zu bewältigen, wenn man flexibel und kreativ ist. Kunstgeschulten Menschen gelingt das deutlich besser als in festen Regeln sich bewegenden. Kunst-Wissenschaft und Wirtschaft werden sich kreativ zu guten Leistungen und Ergebnissen
vereinen müssen. Frau Bertram ging soweit, das Verhälnis 50:50 für künstlerische und wissenschaftliche Ausbildung zu fordern. Das waren interessante Denkanstöße.
Nach einer kurzen Kaffepause ging das anspruchsvolle Programm ohne uns weiter. Wir Freien Wähler haben von Beginn an die Jugendkunstschule Bergstraße (Heidelberg) vor allem auch bei der Hilfe zur Finanzierung und Raumsuche begleitet.
Ich wünsche Frau Hoffmann-Doth und allen Beteiligten der JKS weiter Spaß und Erfolg bei ihrer segensreichen Arbeit!

21.11.2014: Besuch bei der Firma Rossmanith Fenster + Fassade in Kirchheim.


Freie Wähler und FDP (Arbeitsgemeinschaft im GR) fühlen sich speziell der Unterstützung von Handwerk, Gewerbe, Mittelstand verbunden. Am 21.11. 14 habe ich mit meinem Mann einen Besuch bei der Firma M.

Rossmanith gemacht. Der Betrieb, vom Großvater des heutigen Besitzers nach der Vertreibung aus dem Sudetenland nach dem 2. Weltkrieg in einer kleinen Schreinerei gegründet, hat sich bis jetzt zur 3. Generation kontinuierlich zu einem hochqualifizierten Betrieb für Fenster- und Fassadenbau entwickelt. (Im Internet können Sie Beispiele inklusive SAP Arena in Sinsheim sehen). In zwei Stunden wurde uns vom Inhaber die Unternehmensstrategie und anschließend der Betrie gezeigt. In Heidelberg arbeiten 80 Mitarbeiter mit verschiedenster Qualifikation mit unterschiedlichen Materialien wie Glas, Holz, Aluminium, Stahl und Stein. 15 Lehrlinge werden gezielt ausgebildet und betreut. Nachder zunächst handwerklichen Ausbildung wird wenn möglich die Weiterbildung bis zum Studium gefördert. Da es immer schwieriger wird, ausbildungsfähige- und -willige zu rekrutieren, hat sich Herr Rossmanith mit einigen anderen Unternehmen (z.B.K.H. Winterbauer (FWV), Karl Breer (FDP) entschlossen , auf dem Europäischen Markt zu suchen. In Spanien wurden sie fündig. Eine Auswahl aus zahlreichen Bewerbern hat den ersten Lehrgang nach Sprachkurs und praktischer Schulung erfolgreich absolviert. Zu dem Projekt braucht es Wohnraum für die jungen Menschen.

Deshalb hat die AG FDP/FWV den Antrag auf Einrichtung eines Ausbildungshauses auf denKonversionsflächen gestellt. Der Plan wird bald realisiert.

In den Büros hatte man den Eindruck, eine Komputerwelt für Planung und Architektur zusehen. Einige Mitarbeiter haben sich vom primären Handwerker unter Führung des Betriebes zu akademischen Mitstreitern entwickelt. Hier herrscht Chancengleichheit für jeden, der motiviert ist!

Einzelheiten der Konstruktion waren für uns interessant, sollen hier aber nicht langweilen.

Zusammenfassend: Ein typischer Mittelstandsbetrieb mit deutschlandweiten Aufträgen ist für Heidelberg ein Juwel und bedarf der bestmöglichen Förderung. Bei uns trifft er auf offene Ohren!

Übrigens: Herr R. war voll des Lobes für Frau Winterer und ihre Mitstreiter von der Wirtschaftsförderung. Wie wichtig dieses Amt ist, sehen wir bei der Diskussion über künftige Gewerbeflächen in den Konversionsgebieten. Unsere AG wird darauf sehr achten.


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