Aktuelles

Wer von uns...

 

hat schon keine Behinderung?


Beim 13. Heidelberger Selbsthilfe- und Diabetestag in sehr schöner Atmosphäre im Science Tower der SRH konnte man viele Menschen bewundern, die ihr Schicksal angenommen haben und etwas daraus machen. „Egal wie Du Dich auch bemühst, es gibt immer jemand, der sagt, Du passt mir nicht, Du bist anders“, singt der Heidelberger Beschwerdechor erfrischend fröhlich, „daher: Steh' zu Dir selbst!“. Im Heidelberger Selbsthilfebüro und den Selbsthilfegruppen findet sich hierfür ein wunderbares Unterstützungssystem.

 

Und wer von uns glaubt, ohne freiwillige Feuerwehr oder DLRG aus zukommen? Ich bin froh, dass zwei großartige Hilfsorganisationen nun in Wieblingen unter einem Dach ein würdiges Domizil gefunden haben. Neben der (Lebens-) Rettungsarbeit findet hier eine wichtige Jugendarbeit statt, die jungen Menschen Halt und Inhalt geben kann.  Menschen, die nicht nur reden, sondern etwas tun. Sie braucht unsere Gesellschaft und unsere Stadt.

Danke für ihr Engagement.

 

Simone Schenk

 

 

Fotomontage. Swr.de
Fotomontage. Swr.de

Presseerklärung der Freien Wählervereinigung (FWV) Heidelberg zu den aktuell ausgewiesenen Flächen für Windräder Parks im Stadtwald von Heidelberg.


Die Freie Wählervereinigung Heidelberg befürwortet generell die Nutzung von regenerativen Energien

und so auch der Windenergie sofern diese wirtschaftlich erzeugt werden können. Sie wendet sich jedoch gegen die geplante hohe Konzentration von Windkraftanlagen an exponierten Stellen im Waldgebiet von Heidelberg und Umgebung:


1. Der Heidelberger Stadtwald ist ein einzigartiges Naherholungsgebiet für die Bürger dieser

Stadt, die dieses Angebot in vielfältiger Weise täglich nutzen und wertschätzen. In dieser

einzigartigen Landschaft am Ausgang des Neckartales befinden sich nicht nur die Brutgebiete

von seltenen, geschützten Wanderfalken, Rotmilanen und Eulen sondern auch zahlreiche

wertvolle Trinkwasserquellen für deren Erhalt sich die Bürger vor einigen Jahren erfolgreich

eingesetzt haben. Für die Errichtung der Windkraftanlagen und dazu benötigter Stromtrassen

wäre es erforderlich etwa 16 m breite Zufahrtwege und große Schneisen in die Waldgebiete

zu schlagen wodurch wertvoller Baumbestand mit teilweise über 150 Jahre alten Buchen

gefällt werden müsste. Damit und durch den späteren Betrieb dieser Anlagen würde die

Erholungsfunktion dieses Gebietes für die Bürger dieser Region stark beeinträchtigt und der

Bestand an wertvollen Tieren gefährdet.


2. Für die aktuelle Auswahl, die nun eine Konzentration von mehr als 40 % der geplanten

Windkraftanlagen des Rhein-Neckar Kreises allein im Waldgebiet von Ziegelhausen

Schlierbach, Neuenheim und Handschuhsheim vorsieht, wurden die vom Land vorgegebenen

Kriterien über Mindestabstände zu Wohngebieten durch den Nachbarschaftsverband

eigenmächtig geändert. Dies hat so dafür gesorgt, dass einerseits die genannten Heidelberger

Stadtteile von Windkraftanlagen förmlich eingekreist werden während andererseits bisher

keine Flächen im Gebiet der Stadt Mannheim ausgewiesen sind obwohl sich dort befindliche

Gebiete für die Stromerzeugung aus Windenergie z.T. wesentlich besser eignen.


3. Die aktuell ausgewiesenen Flächen befinden sich zudem nun konzentriert in einer relativ

windarmen Region, so dass sich der Betrieb von Windkraftanlagen nur mit hohen

Subventionsleistungen rechnen würde. Diese Scheinwirtschaftlichkeit müsste jedoch letztlich

vom Endverbraucher getragen werden, der ein Anrecht darauf hat, dass Investitionen in die

ihn betreffende Energiewirtschaft vor allem nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgen.


4. Durch die konzentrierte Errichtung von zahlreichen großen und weithin sichtbaren

Windkraftanlagen im Heidelberger Stadtwald würde zudem die optische Einzigartigkeit des

Neckartales mit seiner Burgenstrasse empfindlich beeinträchtigt werden und damit die

Chance für Heidelberg den Status als Weltkulturerbe zu erhalten, endgültig vernichtet werden.

Das vergleichbare Mittelrheintal wurde aus diesem Grund von der Errichtung von

Windkraftanlagen ausgenommen.


Fazit:

Die FWV Heidelberg lehnt aus den dargelegten Gründen die hohe Konzentration, der für die

Erzeugung von Windenergie ausgewiesenen Flächen im Stadtwald von Heidelberg entschieden ab

und fordert ein Überdenken der ausgewiesenen Standorte sowie die Korrektur der durch den

Nachbarschaftsverband eigenmächtig veränderten Kriterien, die hierzu geführt haben.


Raimund Beisel 

2. Vorsitzender

Gebhardt von Salmuth

3. Vorsitzender

Eröffnung des Parkplatzes am Pferchel und der neuen Sitzgruppe, eröffnet von Bürgermeister Erichson und Raimund Beisel.

Eröffnung Weststadtfest 

Eröffnung der Rohrbacher Kerwe mit vielen Stadträten und Vereinsvertretern 

Volkstrauertag 2015

 

Am 15.11. 2015 wurde an verschiedenen Orten in Heidelberg der Volkstrauertag begangen.

Wir erlebte zunächst eine sehr würdige Feier in Wieblingen. Dieses Mal in der St. Batholomäuskirche. Man hatte sich in Hinblick aauf mögliches schlechtes Wette und vorwiegend ältere Teilnehmer zur Verlagerung in das Gotteshaus entschlossen. (Die Generation 30- 60 Jahre fehlt fast durchgehend. Allerdings waren Konfirmanden gekommen).

Der Posaunenchor gab den gewohnt festlichen Rahmen. Die Ansprachen von Pfarrer Brand und die Leitung von Pfarrerin Deichel waren sehr bewegend.

Alle standen noch unter dem Schock der Nachricht und Bilder von den Attentaten in Paris. Natürlich stellt sich die Frage: wo war Gott zu diesem Zeitpunkt? In der Zeit der schrecklichen Nachrichten aus der ganzen Welt muß wohl jeder zu seiner eigenen Antwort finden. Jedenfalls:

wir trauern mit unseren französischen Nachbarn und lassen uns nicht in die Knie zwingen. Ich persönlich muß auch an die russischen Urlauber denken, die über der Sinaihalbinsel ihr Leben so sinnlos lassen mußten.

 

Danach fuhren wir auf den Bergfriedhof zur städtischen Veranstaltung am St. Anna Platz.

Die Ansprachen hielten Bürgermeister Stadel und Dekan Dauer. Es war besonders für Bernd Stadel erkennbar schwer, in Anbetracht des Geschehens in Paris die Fassung zu bewahren. Es ist gut und wichtig, dass wir noch Emotionen zeigen können. Er hat viele persönliche Verbindungen zu unsern Nachbarn. Der Rhein ist insofern keine Grenze mehr. Dekan Dauer gab einen Abriß über die Geschichte dieses besonderen Tages. Posauen der Jugendmusikschule und Vertreter des Schülerfriedensbüros verteilten weiße Rosen, die die Besucher vor dem Gedenkstein niederlegen konnten. Es war eine unpathetische und sehr eindrucksvolle Veranstaltung. leider wie immer fast ohne Beteiligung der Öffentlichkeit. Verwechselt man das Gedenken an alle Opfer von Gewaltund Terrorismus noch immer mit Militarismus? Das wäre traurig. Die Jugend beteiligt sich immer wieder an der Pflege internationaler Soldatenfriedhöfe in der ganzen Welt. Das war für beide Redner ein Hoffnungsschimmer.

 

Ursula Lorenz

Gedenkfeier zum Volkstrauertag.


Ganz links Pfarrer Czech, Adrian Rehberger, SPD-Landtagskanditat, Raimund Beisel, Stadtrat, Peter Köckeritz, VDK sowie Abordnungen der DRK und Feuerwehr.

Rettungszentrum Wieblingen eingeweiht

 

Am 13.11.2015 war es endlich so weit: Das Rettungszentrum Wieblingen konnte unter großer Teilnahme der Öffentlichkeit feierlich eingeweiht werden.

Ansprachen von OB Würzner, Erstem Bürgermeister Stadel, Georg Belge, (dem Leiter der Heidelberger Feuerwehr), den Vorsitzenden beider Vereine und  Armin Wolf als Sprecher des Architektenbüros Jöllenbeck und Wolf unterstrichen die Bedeutung dieses Projektes.

Es ist einmalig, dass zwei wichtige Institutionen unter einem Dach arbeiten (und feiern) können.

Die Freiwillige Feuerwehr Wieblingen nutzt mit der DLRG Heidelberg ein Gebäude teilweise gemeinsam, jedoch in wichtigen Funktionen autonom.

Wer jemals die beengten Verhältnisse beider Einrichtungen gesehen hat, wird verstehen, dass hier ein echter Notstand vorhanden war. Jetzt stehen beiden Vereinen großzügige Büroräume, Umkleidezimmer mit zeitgemäßen sanitären Einrichtungen und vor allem Hallen für Feuerwehrautos und Rettungsboote zur Verfügung.

Der Kampf um den Standort war insbesondere auch im Gemeinderat heftig.

Die Grünen verteidigten jeden qm der so "wertvollen"Ackerfläche und lehnten bis zum Schluß den Standort ab. Unter der so wertvollen Ackerfläche befindet sich der Aushub vom Bau der benachbarten Autobahn, das bestätigten Augenzeugen. Man sieht, wohin blinde Ideologie führt. 8 geprüfte Standorte hatten sich als nicht nutzbar erwiesen. Konsequent und wenig demokratisch erschien zur Einweihung auch nicht ein einziges Mitglied der zehnköpfigen Stadtratsfraktion! Ein Blick zurück in die

Vergangenheit: vor der Eingemeindung gab es in Wieblingen schon heftige Kämpfe um den Plan der Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr.

Interessant, der damalige Bürgermeister war strikt dagegen. Aber Vernunft siegte und 1884 konnte im damaligen Rathaus die Wehr ihre Arbeit aufnehmen. Dort blieb die Einrichtung in qualvoller Enge bis Jetzt. Baubeginn war vor 2 Jahren. Mit einigen Verzögerungen ist das Werk glänzend gelungen. Es freuen sich 31 aktive Kameraden darunter 6 Frauen, 46 Fördermitglieder und 6 Altersmannschaften. Die Jugendgruppe lebt von 10 Jungen und 10 Mädchen. Unter den einladenden Bedingugngen jetzt wird die Zahl sicher anwachsen.

Die DLRG hat fast unter noch mieseren Bedingungen in Wellblechbaracken neben der Autobahn ohne ÖPNV Anbindung ausgeharrt. Teilweise wurden Zeltplanen von Ratten angenagt, der Sommer war unerträglich heiß, im Winter die Kälte nur schwer zu besiegen. Jetzt herrscht auch hier Platz, Luft und gute Arbeitsmöglichkeit. Auch hier hoffen wir auf Zuwachs der Jugend.

Die DLRG beherbertgt außerdem das Materiallager für Katastrophen. Damit ist ein echtes Rettungszentrum für Heidelberg entstanden.

Alle Ansprachen würdigten den Einsatz der beiden Vereinsvorstände: Frank Karlein für die Feuerwehr und Andreas Keller für die DLRG.

Diese beiden stehen stellvertretend für alle Mitglieder, die zwei einsatzreiche und anstrengende Jahre hinter sich gebracht haben.

Großartig ist, dass in diesen beiden Institutionen alle Mitglieder voll EHRENAMTLICH neben einer normalen Berufstätigkeit Tag und Nacht in Einsatzbereitschaft sind. Ihnen gilt der große Dank aller Heidelberger Bürger und besonders auch der Freien Wähler, die sich mit aller Kraft für die Verwirklichung des dringend erforderlichen Projektes eingesetzt haben. Dennoch hoffen wir natürlich, diese Hilfe möglichst nicht in Anspruch nehmen zu müssen.

Ursula Lorenz

Stadtblatt vom 11.11.2015 mit Dr. Simone Schenk (mitte)
Stadtblatt vom 11.11.2015 mit Dr. Simone Schenk (mitte)

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