Programm/

Wohnungen/Konversion

Die Freien Wähler Heidelberg legen betonten Wert auf das Angebot neuer bezahlbarer Wohnungen, besonders für junge Familien.

In Heidelberg werden laut aktueller Wohnungsbedarfanalyse bis 2030 nicht weniger als 2400 neue Wohneinheiten benötigt, also ca. 150 pro Jahr. Die Bahnstadt und die Konversionsflächen bringen zunächst eine gewisse Entspannung mit sich, auf Dauer müssen aber neue Wohnungen geschaffen werden. Der dabei entstehende Konflikt zwischen dem Verlust von Ackerland (z.B. Schollengewann Süd, südliche Eppelheimer Straße, Patrick Henry Village West und Harbigweg) und dem anders nicht zu deckenden Bedarf an Wohnungen - z.B. durch Dachausbauten - kann nur durch einen breit angelegten Bürgerdialog gelöst werden.

 

Der Wunsch nach einer bezahlbaren Villa im Grünen ist auch nur ansatzweise erfüllbar. Vorn die Ostsee und hinten der Kuhdamm (Tucholsky) geht auch in Heidelberg nicht. Fur den Bau bezahlbarer Wohnung müssen Kompromisse eingegangen werden. Die Stadthäuser in der Bahnstadt sind vorbildlich. Außerdem können die Bauherren beim Aufstellen neuer Bebauungspläne zum Verwirklichen eines vertretbaren Anteils preisgünstiger Wohnungen verpflichetet werden, derzeit 20 %.

 

Die kommunalen Mittel zur Finanzierung von Eigenheimen von jungen Familien müssen noch weiter aufgestockt werden. Im sozialen Wohnimgsbau benötigen die Wohnungsbaugesellschaften noch weitere Anreize von Bund und Land für mehr Aktivitäten.

 

Bei den Konversionsflächen ist die Stadt mit der Einrichtung eines Entwicklungsbeirates gut beraten. Die Konversionsvereinbarung zwischen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und der Stadt Heidelberg bringt die Chance einer ausgewogenen und zügigen Stadtentwicklung auch auf diesen Gebieten mit sich. Sowohl der Bedarf an Wohnungen als auch an Wirtschaftsflächen müssen hier vorrangig gedeckt werden. Im Rahmen der Möglichkeiten, die unser Haushalt bietet, solltet so viel wie möglich Grundstücke auf Vorrat gekauft werden..

 

Die Freien Wähler Heidelberg setzen sich daher ein für folgende Ziele:

  • Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Studenten und
    sozial Schwache
  • Förderung von Eigentumsbildung zugunsten junger Familien
  • Niedrige Erschließungskosten
  • Großzügige Subventionierung von Kindergartenplätzen und Kinderkrippen
  • Bau weiterer Stadthäuser
  • Bauherrenverpflichtung per Bebauungsplan für preiswerte Wohnungen
  • Breit angelegte Bürgerbeteiligung beim Konklikt Wohnungsbedarf/Ackerland

 

Mehr: KompLex Heidelberg

 

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